Ausverkaufte Punk-Nacht im JAM

Unter dem Mot­to „Inte­grier­te Außen­sei­ter“ fand am Sams­tag ein Kon­zert im  JAM statt. Eine brei­te musi­ka­li­sche Band­brei­te irgend­wo zwi­schen Metal und Punk brach­ten Civil Cou­ra­ge aus Läh­den, Rad Mes­siah aus Mep­pen und Bour­bon Con­nec­tion aus Werl­te auf die Büh­ne und boten dem Publi­kum ein äußerst abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm. Der gebo­te­ne Stil­mix bewies sich als abso­lu­ter Voll­tref­fer, sodass das JAM bereits zu frü­her Stun­de nahe­zu aus­ver­kauft war.

Den Start mach­te Bour­bon Con­nec­tion aus Werl­te. Mit ihrer Mischung aus Metal, Blues und Punk gelang der Band gleich zu Beginn, das Publi­kum ordent­lich auf­zu­hei­zen. Als Mep­pe­ner Lokal­ma­ta­do­re tra­ten anschlie­ßend Rad Mes­siah an. Nach ihrem spek­ta­ku­lä­ren Auf­tritt beim Christ­mas Metal Mee­ting war es für die Grup­pe nun der zwei­te Gig, bei dem es erneut gelang, den Fun­ken auf das Publi­kum über­sprin­gen zu las­sen. Rad Mes­siah begeis­ter­ten die Zuhö­rer mit tra­di­tio­nel­len Hea­vy Metal und einer ener­gie­ge­la­de­nen Büh­nen­show. Den Abschluss des Abends mach­ten schließ­lich Civil Cou­ra­ge aus Läh­den, die zahl­rei­che Anhän­ger mit nach Mep­pen brach­te. Ihr  25jähriges Bestehen merk­te man dem Quar­tett kei­nes­wegs an. So rock­ten die Läh­de­ner mit Punk- und Metal­mix von Beginn an und tra­fen den Nerv des Publi­kums. Eine Über­ra­schung hat­ten die Fans der „Civis“ parat. So wur­de die Büh­ne mit­ten im Song von eini­gen Anhän­gern „gestürmt“ und das Ergeb­nis eines Fan-Foto-Shoo­tings über­reicht. Eben­falls über­rascht wur­de das Kon­zert-Team des JAM. So ver­zich­te­ten sämt­li­che Bands auf ihre Gagen und über­ga­ben den Erlös des Ein­trit­tes dem JAM zur Durch­füh­rung wei­te­rer jugend­kul­tu­rel­ler Ver­an­stal­tun­gen.

Bil­der von Jani­ne Bart­ling: