JAM-CITY 2016!

Die Mep­pe­ner Spiel­stadt Jam-City ist wie­der zum Leben erwacht. 123 Kin­der ver­wan­del­ten die Turn­hal­le der Paul-Ger­hardt-Schu­le zum 13. Mal in die fik­ti­ve Stadt Jam-City.

Wie fühlt sich das Leben der Erwach­se­nen an?Wie lege ich sinn­voll mein Geld an und noch viel wich­ti­ger: Was muss ich ver­die­nen, um gut im All­tag klar­zu­kom­men? 123 Kin­der haben an drei Tagen erlebt, wie es ist, in einer selbst ent­wor­fe­nen Stadt wie ein Erwach­se­ner zu leben und dabei die sym­bo­li­sche Wäh­rung Jam rich­tig ein­zu­set­zen. Alle Kin­der zwi­schen acht und zwölf Jah­ren durf­ten mit­ma­chen und schon in die­sem Alter eröff­ne­ten sie eine Bank, eine Zei­tung, eine Cock­tail­bar und ver­schie­de­ne Krea­tiv­ge­schäf­te. Zwi­schen­durch tauch­te sogar Falsch­geld auf, ein Fern­seh­team fass­te die Ereig­nis­se des Tages zusam­men und einen Stadt­rat wur­de auch gewählt.

Die Kin­der lern­ten an drei Tagen das Leben zwi­schen Beruf, Frei­zeit und All­tag ken­nen. 23 Schü­ler der Mari­en­haus­schu­le und 17 Hel­fer aus dem Jam-Team betreu­ten die Jun­gen und Mäd­chen, mach­ten dabei jeden Spaß mit und hiel­ten die gro­ße Grup­pe zusammen.

Betreu­er und Bewoh­ner arbei­te­ten wie bei den ande­ren Geschäf­ten, Stän­den und Insti­tu­tio­nen Hand in Hand. „Die Kin­der sol­len so viel wie mög­lich selbst machen, aber es steht immer ein Betreu­er in der Nähe und kann hel­fen“, mein­te Jugend­pfle­ger Kars­ten Stre­eck und war zufrie­den: „Alles hat wie­der super funk­tio­niert, die Kin­der sind glück­lich und wir auch.“ Das Pro­gramm lief wie in den Vor­jah­ren ab, jedoch fand das Abschluss­fest erst am Mon­tag­abend statt. Wer woll­te, konn­te dort über­nach­ten. Nach dem Früh­stück heißt es dann für die Klei­nen – Herbst­fe­ri­en genießen.