Aus „Kleinstadtfest“ wird „Kleinstadtfestival“

Eine neue Ver­an­stal­tungs­rei­he unter dem Titel „Klein­stadt­fes­ti­val“ soll auf dem Gelän­de des Mep­pe­ner Jugend- und Kul­tur­zen­trums JAM eta­bliert wer­den. Die Pre­mie­re fin­det am 27. Juli 2019 statt; Tickets sind an den bekann­ten Vor­ver­kaufs­stel­len sowie online unter www.kleinstadtfestival.de ab dem 15. Novem­ber zum ermä­ßig­ten Preis von 25,- Euro erhält­lich.

Seit 2013 führt die städ­ti­sche Jugend­pfle­ge jähr­lich und mit gro­ßem Erfolg das Jugend­kul­tur­fes­ti­val „Klein­stadt­fest“ durch. Mehr als 70 Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne, die soge­nann­ten „Klein­stadt­kin­der“, unter­stüt­zen die Ver­an­stal­tung ehren­amt­lich. Die­se wur­de zunächst am Pünt­kers Patt und in den ver­gan­ge­nen zwei Jah­ren auf dem Gelän­de des JAM in Kom­bi­na­ti­on mit dem Außen­ge­län­de des Frei­ba­des durch­ge­führt. „Hier zeig­te sich, dass sich das Are­al für Groß­ver­an­stal­tun­gen her­vor­ra­gend eig­net“, sag­te Stadt­ju­gend­pfle­ger Kars­ten Stre­eck und nann­te unter ande­rem die zen­tra­le Lage, aus­rei­chen­de Park­mög­lich­kei­ten hin­ter dem Gelän­de und im Innen­stadt­be­reich sowie die guten Ver­sor­gungs­mög­lich­kei­ten für Hel­fer und Bands im JAM als Grün­de. Wei­te­res Fazit: Das Gelän­de bie­tet Platz für mehr – mehr Besu­cher. Das Are­al bie­tet Poten­ti­al für deut­lich grö­ße­re Ver­an­stal­tun­gen mit bis zu 8.000 Besu­chern. Vor die­sem Hin­ter­grund wur­de in die­sem Jahr erst­ma­lig auch der Kin­der­tag am 16. Sep­tem­ber hier durch­ge­führt.

Ange­sichts der her­vor­ra­gen­den Rah­men­be­din­gun­gen und der stei­gen­den Nach­fra­ge nach jugend­kul­tu­rel­len Ver­an­stal­tun­gen soll in 2019 ein gro­ßes, über­re­gio­na­les Jugend­kul­tur­fes­ti­val, das ‚Klein­stadt­fes­ti­val‘, eta­bliert wer­den“, so Bür­ger­meis­ter Hel­mut Knur­bein. Dazu sei geplant, natio­nal und inter­na­tio­nal bekann­te Rock­bands ein­zu­la­den, die weit­aus mehr als 3.000 Besu­cher anspre­chen. „Dabei soll ein Groß­teil der Arbeit, wie beim Klein­stadt­fest, in Eigen­leis­tung erfol­gen und somit auf die Erfah­run­gen und Res­sour­cen des JAM und der ehren­amt­li­chen ‚Klein­stadt­kin­der‘ zurück­ge­grif­fen wer­den“, so Fach­be­reichs­lei­ter Chris­ti­an Gol­kow­ski. Bei sicher­heits­re­le­van­ten, bau­recht­li­chen und tech­ni­schen Gewer­ken sol­len pro­fes­sio­nel­le Dienst­leis­ter unter­stüt­zen.

In den nächs­ten Wochen erfolgt die Buchung der Bands und das Ticke­ting läuft an. „Knüpft das Fes­ti­val an den Erfolg der bis­he­ri­gen Ver­an­stal­tun­gen an, könn­te die­ses zukünf­tig regel­mä­ßig auf dem Are­al am JAM statt­fin­den und sich zu einer Ver­an­stal­tung mit über­re­gio­na­ler Strahl­kraft ent­wi­ckeln“, blickt Bür­ger­meis­ter Knur­bein zuver­sicht­lich in die Zukunft.