Fotostreifzug durch Meppen 2020: Als unsere Großeltern Kinder waren (Thema: Markt)

Auf­grund der gro­ßen Reso­nanz hat der Hei­mat­ver­ein Mep­pen die Ver­an­stal­tungs­rei­he “Als unse­re Groß­el­tern Kin­der waren” in 2020 fort­ge­führt. Am 10. und 11. Febru­ar stand der Markt­platz im Blick­punkt. An den Aben­den wur­den Fotos aus dem Archiv des Hei­mat­ver­eins und aus pri­va­ten Samm­lun­gen gezeigt. Die Medi­en­grup­pe des JAM hat die die Ver­an­stal­tung am 10.2. um 19 Uhr erneut live im Inter­net unter jam-meppen.de über­tra­gen.

Bei die­sem Film han­delt es sich um eine Auf­zeich­nung des Live­streams vom 10.2.2020. Mode­ra­ti­on: Mat­thi­as Wah­mes, Jan Sie­vert, Tho­mas Gol­kow­ski, Hen­ning Har­pel Schnitt: Manu­el Bre­dol Kame­ra: Leon Kro­ner, Juli­an Ewers Ton: Lenn­art Mül­ler, Nils Ein­spa­nier Licht: Niklas Berent­zen Publi­kums­mi­kro: Eli­sa Lan­ger Betreu­ung, tech­ni­sche Unter­stüt­zung: Kars­ten Stre­eck

Osterferienprogramm 2020

Lan­ge­wei­le in den Oster­fe­ri­en? Nicht mit uns! Wir haben vie­le tol­le Aktio­nen und Fahr­ten für euch zusam­men­ge­stellt! Mit uns könnt ihr was erle­ben! Anmel­dun­gen sind nur in der Woche vom 27.03.–14.04. im JAM mög­lich. Bei Anmel­dung bit­te bar bezah­len! Wich­tig: Eure Eltern müs­sen eine Ein­ver­ständ­nis­er­klä­rung aus­fül­len.
Kann man im JAM aus­fül­len oder hier her­un­ter­la­den!

Pool-Par­ty:

Das ist der bes­te Start in die Oster­fe­ri­en! Zu Beginn der schul­frei­en Zeit fin­det im Hal­len­bad des Mep­pe­ner Ems­ba­des wie­der eine „SCHOOL-OUT-POOL-PARTY“ statt. Vie­le Spiel­ge­rä­te im Was­ser laden zum Toben ein und das Pool-Par­ty-Team wird euch ein bun­tes Pro­gramm an Spie­len und Über­ra­schun­gen bie­ten. Zudem könnt ihr tol­le Prei­se gewin­nen. Ein DJ legt dazu die neus­ten Hits aufs und erfüllt jede Men­ge Musik­wün­sche.

Ter­min: Frei­tag 27.03.20 von 18.00–21.00 Uhr

Alter: ab 8 Jah­ren (mit Schwimm­si­cher­heit) Kos­ten: Badein­tritt   Ort: Ems­bad Mep­pen

Tages­fahrt: Musi­cal Dis­neys der König der Löwen in Ham­burg:

Fahrt mit uns nach Ham­burg und erlebt die beein­dru­cken­de Dis­ney­ge­schich­te über das König­reich der Löwen. „Inmit­ten der far­ben­präch­ti­gen Welt Afri­kas, in der die Tie­re im Herr­schafts­be­reich von Mufa­sa, dem König der Löwen, in Frie­den zusam­men­le­ben, wächst das klei­ne Löwen­jun­ge Sim­ba auf. Sein Über­mut und sei­ne Unge­duld, end­lich groß und erwach­sen zu wer­den, spor­nen Sim­ba zu Mut­pro­ben und gewag­ten Aus­flü­gen mit sei­ner Freun­din, der jun­gen Löwin Nala, an. Doch die Har­mo­nie wird über­schat­tet von der Eifer­sucht und dem Macht­hun­ger von Scar, dem Bru­der des Königs Mufa­sa.“ (Inter­net­sei­te Musi­cal König der Löwen)

Ter­min: Sonn­tag 29.03.20 von 13.15- ca. 0.30Uhr

Alter: Schüler*innen von 12–18 Jah­ren (Schü­ler­nach­weis ist not­wen­dig) Kos­ten: 45€  Ort: Bus­bahn­hof­mep­pen Mep­pen

Tages­fahrt: Aqua Mun­do Hut­ten­heu­g­te:

Strom­schnel­len, Kur­ven, Wir­bel … wer’s rasant liebt, kommt bei der Tem­po-Abfahrt in der Wild­was­ser­bahn voll auf sei­ne Kos­ten. Das Aben­teu­er­schwimm­bad bie­tet euch aber noch viel mehr: Ein Wel­len­bad, eine Rie­sen­rut­sche, Was­ser­fäl­le, Was­ser­spie­le … Das soll­tet ihr nicht ver­pas­sen. Mit der Anmel­dung wird vor­aus­ge­setzt, dass der Teilnehmer*in schwimm­si­cher ist. Den Anwei­sun­gen des Schwimm­per­so­nals ist Fol­ge zu leis­ten. Bit­te Ver­pfle­gung oder Taschen­geld mit­brin­gen. Begrenz­te Teil­neh­mer­zahl.

Ter­min: Diens­tag 31.03.20 von 9.30–17.00 Uhr

Alter: von 10–16 Jah­re    Kos­ten: 13€  Ort: Bus­bahn­hof Mep­pen

Tages­fahrt: Upsprung Osna­brück:

Ihr könnt mit uns in den Oster­fe­ri­en nach Osna­brück fah­ren, dort wer­den wir gemein­sam ins UPSPRUNG gehen, wo ihr euch aus­powern könnt. Das UPSRUNG bie­tet euch vie­le ver­schie­de­ne Berei­che und Attrak­tio­nen zum Sprin­gen. Begrenz­te Teil­neh­mer­zahl. Bit­te bringt genü­gend Geld bzw. Ver­pfle­gung für die Fahrt mit. Falls ihr bereits aus einer Tram­po­lin­hal­le Sprungs­o­cken besitzt, bringt die­se ger­ne mit.

Ter­min: Don­ners­tag 02.04.20 von 9.00–13.15 Uhr

Alter: 12–16 Jah­re  Kos­ten: 21€  Ort: Bus­bahn­hof Mep­pen

Oster­bin­go:

Vor den Oster­fei­er­ta­gen wol­len wir noch­mal gemein­sam mit euch Bin­go spie­len. Seid dabei und habt die Mög­lich­keit tol­le Gewin­ne zu ergat­tern.

Ter­min: Frei­tag 03.04.20 18–21 Uhr Ort: JAM kos­ten­los

Alter: ab 12 Jah­ren (6.Klasse)

Anmel­dun­gen sind nur in der Woche vom 10.03.–13.03.2020 direkt im JAM mög­lich. Bezah­lung direkt bei Anmel­dung!

Bei Fra­gen: 05931/153–435

Treff­punkt für die Tages­fahr­ten ist der Bus­bahn­hof am Nagels­hof.

JAM sucht DICH als Bufdi!

Du suchst dei­nen Traum­job? Zumin­dest für ein Jahr? Dann mach doch ein­fach dei­nen Bun­des­frei­wil­li­gen­dienst im JAM! Im Jugend- und Kul­tur­zen­trum Mep­pen erwar­ten dich jede Men­ge tol­le Her­aus­for­de­run­gen. Infos bei Domi­nic Väh­ning unter 05931–153432 oder d.vaehning@meppen.de.

Junge Talente begeistern im JAM

An drei auf­ein­an­der­fol­gen­den Tagen haben die „Young Talents“ der Mep­pe­ner Frei­licht­büh­ne eine tol­le Show im Mep­pe­ner Jugend- und Kul­tur­zen­trum Jam gebo­ten. Orga­ni­siert und ver­an­stal­tet wur­den die gut besuch­ten Shows vom Jugend­aus­schuss der Ems­län­di­schen Frei­licht­büh­ne Mep­pen. 35 Sän­ge­rin­nen und Sän­ger zwi­schen elf und 18 Jah­ren zeig­ten ihr Talent, und das mach­ten sie alle rich­tig gut. Dazu die gut abge­stimm­te Licht­tech­nik von Niklas Berent­zen und der tol­le Sound, abge­mischt von Lenn­art Mül­ler. Zwi­schen den ein­zel­nen Gesangs­stü­cken aus bekann­ten Musi­cals erfuhr das Publi­kum viel über Inhalt und Ent­ste­hungs­ge­schich­te.

Immer ein beson­de­res High­light waren die gro­ßen Ensem­ble-Num­mern, etwa „Bohemi­an Rhaps­o­dy“ von Queen oder „The Grea­test Show“ aus dem gleich­na­mi­gen Musi­cal. Toll auch die Solo-Gesangs­parts aus „Wicked“, „König der Löwen“, „Annie“ oder „Eli­sa­beth“. Und im Publi­kum hör­te man es immer wie­der flüs­tern: „Da wach­sen ja rich­ti­ge Talen­te her­an hier bei uns in Mep­pen.“ Nach zwei Stun­den Vol­le-Pul­le-Musi­cal-Show gab es an allen drei Tagen ste­hen­den Ova­tio­nen für die „Young Talents“, die viel Mut bewie­sen haben, sich vor das gro­ße Publi­kum zu stel­len, und für die Gesamt­lei­tung, bestehend aus Mari­na Bil­lek, Wieb­ke Bil­lek, Debo­rah Pan­te, Sil­ja Weg­mann und Aman­da War­ren. (Text: G. Meck­len­borg, NOZ)

Bandcontest für Kleinstadtfestival: Jetzt bewerben!

Band aus der Regi­on darf Klein­stadt­fes­ti­val 2020 in Mep­pen eröff­nen!
Neun der ins­ge­samt zehn Acts, die das Pro­gramm des Mep­pe­ner Klein­stadt­fes­ti­vals 2020 prä­sen­tie­ren wer­den, ste­hen bereits fest (wenn­gleich noch nicht alle öffent­lich gemacht wur­den). Ein letz­ter Start­platz ist somit frei; ergat­tern kann ihn eine Com­bo aus der Regi­on. Um sie zu ermit­teln, wird es einen Band­con­test geben.

Das Klein­stadt­fes­ti­val am Nach­mit­tag des 1. August 2020 eröff­nen, wie die ande­ren Bands einen Platz im Back­stage-Bereich ein­neh­men, die Atmo­sphä­re des Ereig­nis­ses auf dem Frei­bad­ge­län­de am Jugend- und Kul­tur­zen­trum Jam genie­ßen – all das winkt der For­ma­ti­on, die sich beim Wett­be­werb die Gunst von Jury und Publi­kum erspielt. „Wir bekom­men täg­lich meh­re­re Auf­tritts­an­fra­gen von loka­len Bands“, sagt Stadt­ju­gend­pfle­ger Kars­ten Stre­eck. „Um ihnen eine Chan­ce zu geben, ver­an­stal­ten wir den Con­test.“ Er fin­det am Frei­tag, 17. April, im Jam statt.

Dafür bewer­ben kön­nen sich Bands aus dem Ems­land und der Graf­schaft Bent­heim. Gehen mehr als vier bis fünf Bewer­bun­gen ein, wird eine Jury eine Vor­auswahl tref­fen. Beim Wett­be­werb selbst tre­ten die Bands nach­ein­an­der auf, ehe basie­rend aus dem Votum von Jury und Publi­kum eine Grup­pe als Sie­ger und damit Klein­stadt­fes­ti­val-Teil­neh­mer aus­ge­wählt wird.

Bands, die mit­ma­chen wol­len, kön­nen sich per E‑Mail (kleinstadtfestival@gmail.com) beim Jam mel­den. Bei­gefügt sein soll­te ein Foto, ein kur­zer Vor­stel­lungs­text sowie Links zu Songs der Band.
(Text: Tim Gal­lan­di, NOZ)

Weitere Bands für Kleinstadtfestival 2020 in Meppen bestätigt

Ins­ge­samt zehn Acts wer­den am 1. August 2020 das Klein­stadt­fes­ti­val in Mep­pen bestrei­ten. Die Klein­stadt­kin­der als Ver­an­stal­ter haben jetzt wei­te­re Bands bekannt gege­ben, die auf dem Frei­bad-Are­al mit von der Par­tie sind. Dar­un­ter nam­haf­te Düs­sel­dor­fer Punk­ro­cker und meh­re­re Lokal­ma­ta­do­re.

Den Punk-Part abde­cken wer­den dabei neben KMPFSPRT auch Rogers. Hin­ter dem Quar­tett aus Düs­sel­dorf liegt eine tur­bu­len­te Zeit. Das gilt beson­ders für das vor­ver­gan­ge­ne Jahr, geprägt von vie­len Shows, diver­sen Ver­let­zun­gen und den Auf­nah­men ihres vier­ten Stu­dio­al­bums „Mit­tel­fin­ger für immer“. “Zeit zum Durch­at­men blieb dabei kaum, denn ihr bis­her stärks­tes Live-Jahr star­te­te im Früh­jahr mit einer über­aus erfolg­rei­chen Head­li­ner-Tour, die direkt in einen unver­gess­li­chen Fes­ti­val-Som­mer über­ging”, tei­len die Klein­stadt­kin­der mit. “Selbst die Fuß­ver­let­zun­gen von Chri und Dom konn­ten die Düs­sel­dor­fer nicht brem­sen. Egal, ob Deich­brand Fes­ti­val, Wacken Open Air oder Ruhr­pott Rodeo – ihre Auf­trit­te über­tra­fen alle Erwar­tun­gen und wer­den der Band und ihren Fans noch lan­ge in Erin­ne­rung blei­ben.”

Ihre bis­lang größ­te Show durf­ten Rogers im Herbst 2018 im Vor­pro­gramm der Toten Hosen in der aus­ver­kauf­ten Are­na ihrer gemein­sa­men Hei­mat­stadt Düs­sel­dorf spie­len. „Ganz schön krass“, blickt Sän­ger Chri zurück. „Im Grun­de bestand 2018 aus­schließ­lich aus Höhe­punk­ten.“ Ein wei­te­rer soll beim Klein­stadt­fes­ti­val 2020 in Mep­pen fol­gen.

Dort wer­den Rogers auch Wil­der­li­fe begeg­nen. Die vier Ems­län­der wol­len sich nicht an hip­pen Groß­stadt­trends ori­en­tie­ren. Sie sehen sich als ein­ge­schwo­re­ne Trup­pe jun­ger, lei­den­schaft­li­cher Musi­ker, die man auf den ers­ten Blick als sol­che erkennt und die authen­ti­schen Rock prä­sen­tiert — frisch, hoff­nungs­voll und eupho­rie­ge­la­den. Die Stim­me von Sän­ger Tim Grön­ni­ger gebe ein unver­kenn­ba­res Allein­stel­lungs­merk­mal.

Als Freund hat ein gewis­ser „Mücke“, ehe­mals Teil der Band EL*KE und nun lang­jäh­ri­ger Live-Gitar­rist des 2020er Klein­stadt­fes­ti­val-Head­liners Madsen, schnell ein Auge auf die Jungs und ihre Ent­wick­lung gewor­fen. Die ers­te Sin­gle nebst Bonus­track erschien im Okto­ber 2018; ein Jahr spä­ter folg­te die Debüt-EP “Light­ning Strike” mit fünf Tracks. “Eine klei­ne Band mit ganz gro­ßen Songs”, schrei­ben die Klein­stadt­kin­der. Im Ems­land waren Wil­der­li­fe zuletzt bei der RüRo-Christ­mas-Gala in Haren zu sehen und zu hören.

Eine wei­te­re Band aus der Regi­on ist gewis­ser­ma­ßen gesetzt: Against Ran­dy aus Mep­pen waren nicht nur im ver­gan­ge­nen Jahr beim Klein­stadt­fes­ti­val zu erle­ben, son­dern auch bei allen Auf­la­gen des Vor­läu­fers Klein­stadt­fest seit des­sen Pre­mie­re 2013. Mit ihren opti­schen Mar­ken­zei­chen (wei­ße Hem­den, schwar­ze Kra­wat­ten) und ihrer akus­ti­schen Signa­tur (druck­vol­ler, par­ty­taug­li­cher Indie-Rock) wer­den sie auch das nächs­te Fes­ti­val berei­chern. “Sie gehö­ren ein­fach zum Inven­tar”, kom­men­tie­ren die Klein­stadt­kin­der.

Hin­zu gesel­len sich zwei, deren Instru­men­te die Turn­ta­bles sind: Micha­el Kös­ters und Hen­ko­ver wer­den als DJs beim Klein­stadt­fes­ti­val am Start sein. Kös­ters kommt eigent­lich aus der Acid-Core-Sze­ne, sam­melt aber schon viel zu lan­ge Rock­plat­ten, als die­se den Men­schen drau­ßen vor­zu­ent­hal­ten. Sei­ne Palet­te reicht von den 1970ern bis heu­te; ger­ne legt er Deutsch-Rock auf. Hen­ko­ver wie­der­um ist nicht nur ein gro­ßer Rock­mu­sik-Fan, son­dern über die Gren­zen von Stavern bekannt als Kory­phäe der lau­ten Musik — mit einem Pro­gramm von den 90ern bis in die Gegen­wart.

Mehr zum Klein­stadt­fes­ti­val 2020 und zum Kar­ten­vor­ver­kauf auf www.kleinstadtfestival.de im Inter­net.

Fotostreifzug live im Internet

Bil­der­abend des Hei­mat­ver­eins aus­ver­kauft! Span­nen­de Fotos und Geschich­ten aus dem alten Mep­pen ver­spricht der Foto­abend am 10. und 11. Febru­ar um 19 Uhr im Jugend- und Kul­tur­zen­trum JAM. Die Ver­an­stal­tung war bereits weni­ge Stun­den nach Beginn des Vor­ver­kaufs aus­ver­kauft, kann aber auch live im Inter­net ver­folgt wer­den.

Damit mög­lichst vie­le Inter­es­sier­te den Foto­streif­zug ver­fol­gen kön­nen, hat die Medi­en­grup­pe des JAM für den 10. Febru­ar um 19 Uhr einen Live­stream geplant. Der Link ist recht­zei­tig vor dem Ver­an­stal­tungs­be­ginn auf der Home­page www.jam-meppen.de zu fin­den. Im Blick­punkt des his­to­ri­schen Foto­streif­zugs steht der Markt­platz. „Die Besu­cher im JAM und im Live­stream dür­fen sich auf zum Teil unver­öf­fent­lich­te Fotos freu­en“, erklärt der Vor­sit­zen­de des Hei­mat­ver­eins Marc-André Burg­dorf. Er bedankt sich bei den ehren­amt­li­chen Mit­glie­dern der JAM-Medi­en­grup­pe. Der Foto­abend sei ein schö­nes For­mat, um Alt und Jung zusam­men­zu­füh­ren.

1. Halbjahresprogramm 2020 ist da!

Pünk­tich zum Jah­res­en­de hau­en wir unser 1. Halb­jah­res­pro­gramm für 2020 raus! Wir freu­en uns auf vie­le tol­le Ver­an­stal­tun­gen im kom­men­den Jahr mit euch!!!

Grenz-Folk und coole Witze

(T. u. B.: Gerd Meck­len­borg, NOZ) : Ein etwas ande­res Kon­zert vor einem etwas ande­ren Publi­kum hat es im Mep­pe­ner Jugend- und Kul­tur­zen­trum (JAM) im Rah­men des nie­der­deut­schen Fes­ti­vals „Platt­Satt!“ gege­ben. Etwas anders, weil das Kon­zert eher eine Art Musik­thea­ter als ein Folk-Gig war, und weil es über­wie­gend ein Ü‑50 Publi­kum ins JAM gelockt hat. Na gut, die Bezeich­nung Musik­thea­ter war schon leicht zu hoch gegrif­fen, denn der non-musi­ka­li­sche Teil bestand eigent­lich nur in den wit­zi­gen Anmo­de­ra­tio­nen des nie­der­län­di­schen Come­di­an Erik Har­te­veld. Der stell­te in einem char­man­ten Hol­land-Deutsch­land-Ems­land-Sprach­mix zunächst die Band vor und sorg­te mit der­ben Wit­zen immer wie­der für Lach­sal­ven im Publi­kum. 

Etwas anders, weil das Kon­zert eher eine Art Musik­thea­ter als ein Folk-Gig war, und weil es über­wie­gend ein Ü‑50 Publi­kum ins JAM gelockt hat. Na gut, die Bezeich­nung Musik­thea­ter war schon leicht zu hoch gegrif­fen, denn der non-musi­ka­li­sche Teil bestand eigent­lich nur in den wit­zi­gen Anmo­de­ra­tio­nen des nie­der­län­di­schen Come­di­an Erik Har­te­veld. Der stell­te in einem char­man­ten Hol­land-Deutsch­land-Ems­land-Sprach­mix zunächst die Band vor und sorg­te mit der­ben Wit­zen immer wie­der für Lach­sal­ven im Publi­kum.  Aber es ging auch ernst und melan­cho­lisch zu, immer dann wenn der Bre­mer Folk­mu­si­ker Otto Groo­te sei­ne trau­ri­gen Bal­la­den sang. Da war viel über Groo­tes Fami­li­en­ge­schich­te und vor allem über sei­nen Groß­va­ter zu hören, der nach Deutsch­land emi­grier­te, um der Armut in sei­ner hol­län­di­schen Hei­mat zu ent­flie­hen.  Otto Groo­te hat irgend­wann mal den Gron­nin­ger Lie­der­ma­cher Bert Had­ders ken­nen­ge­lernt und fest­ge­stellt „dass wir musi­ka­lisch und auch sonst gut zusam­men­pas­sen”. Und so wur­den Songs der bei­den Lie­der­ma­cher in dem Musik­thea­ter­stück „De Grup“ zusam­men­ge­fasst. Musi­ka­lisch unter­stützt wur­den Groo­te und Had­ders von Lex Koop­mann (Gitar­re), Hans Lass (Kon­tra­bass) und Mar­cel Wol­thof am Schlag­zeug. Und die leg­ten einen guten Sound hin, eine Mix­tur aus Folk, Blues und Beat­mu­sic der frü­hen 1960er Jah­re. In ihren Songs blick­ten Groo­te und Had­ders auf schwe­re Zei­ten zurück, „in denen die Men­schen im Grenz­ge­biet von Hol­land und Deutsch­land von der Hand im Mund leb­ten“, hieß es in der Anmo­de­ra­ti­on des Lie­des „Him­mel ist nur für die Engel“. Anrüh­rend und auf­wüh­lend Groo­tes „Lied von Ester­we­gen“. Aber es ging auch oft lus­tig und rein unter­halt­sam in einer Art platt­deut­schen Truck-Stop-Sound zu.

Wit­zig die Bal­la­de über Bud­del­schiff­bau­er, mit einem gekonn­ten mehr­stim­mi­gen A‑ca­pel­la-Intro. Das alles ergab eine mit­rei­ßen­de musi­ka­li­sche Rei­se. Gesun­gen wur­den die Lie­der oft auf Platt­deutsch und Drents (Dren­ther Platt). Über­setzt „Nur kei­ne Auf­re­gung“ hieß das letz­te Lied des Abends, da kam der „hol­län­di­sche Froh­sinn“ so rich­tig durch und lock­te eini­ge Zuhö­rer aufs Par­kett um das Tanz­bein zu schwin­gen. Mit einer roman­ti­schen platt­deut­schen Mit­sing­bal­la­de als Zuga­be ver­ab­schie­de­ten sich die „Grenz-Folks“ von ihrem begeis­ter­ten Publi­kum.

(T. u. B.: Gerd Meck­len­borg, NOZ)

Clare Sands begeistert im ausverkauften JAM

Die iri­sche Musi­ke­rin Cla­re Sands ist im Mep­pe­ner Jugend- und Kul­tur­zen­trum Jam zu Gast gewe­sen. Vor aus­ver­kauf­tem Haus prä­sen­tier­te die Mul­ti­in­stru­men­ta­lis­tin an der Blei­che gemein­sam mit ihrem Tour­gi­tar­ris­ten Kevin Her­ron ein weit gefä­cher­tes musi­ka­li­sches Pot­pour­ri und wuss­te die Zuhö­rer damit gekonnt in ihren Bann zu schla­gen.

Mep­pen ist für Cla­re Sands kein Neu­land, denn sie war in die­sem Jahr bereits mit der For­ma­ti­on Dréi­mi­re in der Kreis­stadt zu Gast. Vie­len wird der dama­li­ge Auf­tritt in guter Erin­ne­rung geblie­ben sein, denn schon um 19:30 Uhr waren die Sitz­plät­ze im Jam mit Zuhö­rern aller Alters­klas­sen voll besetzt. Das Kon­zert­team rund um Stadt­ju­gend­pfle­ger Kars­ten Stre­eck hat­te nicht nur für eine atmo­sphä­ri­sche Büh­nen­ge­stal­tung gesorgt, son­dern mit iri­schem Bier auch die rich­ti­ge Geträn­ke­aus­wahl parat. Wer aller­dings ein rei­nes Irish Folk Kon­zert erwar­te­te, sah sei­ne Erwar­tun­gen nicht ganz bestä­tigt, da Cla­re Sands weit­aus mehr Sti­lis­ti­ken zu bie­ten hat­te.

Sentimentale Solostücke

Den musi­ka­li­schen Teil des Abends eröff­ne­te zunächst Gitar­rist Kevin Her­ron mit vier ruhi­gen und sen­ti­men­ta­len Solo­stü­cken von sei­ner ers­ten eige­nen EP. Anschlie­ßend betrat Cla­re Sands im Hip­pie­look und mit wil­dem Zopf die Büh­ne. In ins­ge­samt zwei Sets prä­sen­tier­te die Musi­ke­rin aus Cork ihre weit gefä­cher­te musi­ka­li­sche Band­brei­te, die von klas­si­schem iri­schen Folk, Gyp­sy­mu­sik, Jazz über Welt­mu­sik mit afri­ka­ni­schen Ein­flüs­sen bis hin zu Rock und Rhythm and Blues reich­te, der oft an Janis Jop­lin erin­ner­te und auch in einer Cover­ver­si­on von „You can‘t always get what you want“ der Rol­ling Stones Aus­druck fand.

Tourgitarrist glänzt

Wäh­rend des Kon­zerts glänz­te nicht nur ihr Tour­gi­tar­rist Kevin Her­ron durch sein Kön­nen, son­dern auch Cla­re Sands begeis­ter­te durch ihre instru­men­ta­len Fähig­kei­ten. Mit Schel­len­kranz am Fuß­ge­lenk ließ sie ihrer Spiel­freu­de im Ver­lauf des Abends sowohl mit Fidd­le als auch Gitar­re und Mund­har­mo­ni­ka frei­en Lauf. Die Musik ent­fal­te­te dabei beson­ders durch die war­me cha­ris­ma­ti­sche Stim­me einen gewis­sen Zau­ber, der sich auch durch vie­le Stim­mun­gen spie­gel­te, vom trau­ri­gen Lie­bes­lied bis zum lebens­fro­hen Par­ty­song. Dabei wech­sel­ten sich Tra­di­tio­nals und Eigen­kom­po­si­tio­nen ab und bei den letz­ten Lie­dern ließ sich schließ­lich auch das eher ver­hal­te­ne Mep­pe­ner Publi­kum zum Sin­gen und Mit­klat­schen ani­mie­ren.

Nach zwei Zuga­ben ende­te schließ­lich ein rund­um gelun­ge­ner Musik­abend, an des­sen Ende sich ein Zuschau­er sogar zu der Aus­sa­ge hin­rei­ßen ließ: „Wenn man sich in Talent ver­lie­ben könn­te, dann wäre ich jetzt ver­lo­ren.“

Auch in den kom­men­den Wochen bie­tet das Jugend- und Kul­tur­zen­trum Jam ein viel­fäl­ti­ges Pro­gramm, von Kon­zer­ten bis hin zu Poe­try Slams und Lesun­gen. Alle Infos zu den anste­hen­den Ver­an­stal­tun­gen sind zu fin­den auf www.jam-meppen.de.

(Text und Bild: Bernd Fischer, NOZ)