SENDUNG HERZSTIFTUNG AUS DEM JAM

Seit etli­chen Jah­ren fin­den auf Initia­ti­ve der Deut­schen Herz­stif­tung jähr­lich im Novem­ber die Herz­wo­chen statt. Sehr vie­le der bun­des­weit über 1.000 geplan­ten Vor­trä­ge und Semi­na­re kön­nen in die­sem Jahr nicht als Prä­senz­ver­an­stal­tung durch­ge­führt wer­den. Lei­der auch nicht bei uns in Mep­pen und in der gesam­ten Regi­on Ems­land und Graf­schaft Bent­heim. Außer­ge­wöhn­li­che Umstän­de erfor­dern krea­ti­ve Maß­nah­men. So hat man sich ent­schlos­sen, die Herz­wo­chen in Mep­pen ein­fach digi­tal, mit Unter­stüt­zung des Mep­pe­ner Jugend- und Kul­tur­zen­trums JAM, zu ver­an­stal­ten. Mit Dr. Hoetz, Chef­arzt Kar­dio­lo­gie im Lud­mil­len­stift Mep­pen, und Dr. Rol­fes, Inter­nist, Hümm­ling Hos­pi­tal Sögel, wur­den zwei aus­ge­wie­se­ne Exper­ten zum dies­jäh­ri­gen Schwer­punkt­the­ma „Das schwa­che Herz“ gefun­den. Im Rah­men eines Video-Talks auf dem You­tube-Kanal der Stadt Mep­pen „Mep­pen mag dich“ erklä­ren sie Ursa­chen, Dia­gno­se, The­ra­pie und vor­beu­gen­de Maß­nah­men zu die­ser weit ver­brei­te­ten Krank­heit. Hier könnt ihr die rund ein­stün­di­ge Sen­dung anschau­en.

ERLEBNISTAGE IM JAM MIT SPASS & ACTION

Ins­ge­samt 100 Kin­der haben im Kul­tur­zen­trum JAM in Mep­pen die Work­shops bei den Erleb­nis­ta­gen absol­viert. Es war ein Alter­na­tiv­pro­gramm zur Kin­der­spiel­stadt JAM-City. Nor­ma­ler­wei­se lädt das JAM in Mep­pen in Zusam­men­ar­beit mit der Mari­en­haus-Fach­schu­le etwa 120 Kin­der in der ers­ten Herbst­fe­ri­en­wo­che zur Kin­der­spiel­stadt JAM-City ein: Bei die­sem Pro­jekt für Kin­der der drit­ten bis fünf­ten Schul­klas­se wur­de das Stadt­le­ben nach­ge­baut. Auf die­se Wei­se lern­ten die Kin­der den Ver­wal­tungs- und Pro­duk­ti­ons­kreis­lauf spie­le­risch ken­nen. Über drei Spiel­ta­ge waren die Kin­der zudem von etwa 30 Betreu­ern umge­ben. In die­sen Coro­na-Zei­ten ein Pro­jekt mit ins­ge­samt 150 Per­so­nen zu gestal­ten unter Ein­hal­tung aller Abstands- und Hygie­ne­vor­schrif­ten ist nahe­zu unmög­lich. So wur­de die­ses Pro­jekt auf das nächs­te Jahr ver­scho­ben.

Um den Kin­dern in den Herbst­fe­ri­en trotz­dem etwas anbie­ten zu kön­nen, wur­den die Erleb­nis­ta­ge als klei­nes Alter­na­tiv­pro­gramm geschaf­fen. Aus vier Work­shops konn­ten sich die Kin­der jeweils zwei aus­wäh­len. Die­sen fan­den am Vor- und Nach­mit­tag stand. Nach dem ers­ten Work­shop gab es eine ein­stün­di­ge Mit­tags­pau­se, bei der die Kin­der die eige­nen, mit­ge­brach­ten Spei­sen ver­zehr­ten.

Kunststücke

Das Ange­bot umfass­te eine Mischung aus pro­bie­ren und  expe­ri­men­tie­ren. So wur­de ein Legoro­bo­ter-Work­shop unter der Lei­tung von Cars­ten de Groot von mul­ti­me­dia­mo­bil Regi­on Süd­west und Kars­ten Stre­eck als Lei­ter des JAM ange­bo­ten.
Bei “Durch die Lüf­te” wur­den Flug­zeu­ge, Bume­rangs, sowie Dra­chen gebaut . Die­ser Work­shop fand unter der Lei­tung von Domi­nic Väh­ning und eini­gen Ehren­amt­li­chen statt. Beim Krea­tiv­work­shop wur­den unter der Lei­tung von San­dra Thien sowie eini­gen Ehren­amt­li­chen Batik­ar­bei­ten, Schmuck­stü­cke sowie Traum­fän­ger gefer­tigt.
In dem im Außen­be­reich des JAM auf­ge­bau­ten Zelt fand der Zir­kus­work­shop statt: Eine Mit­ar­bei­te­rin des Thea­ter­päd­ago­gi­schen Zen­trums brach­te hier den Kin­dern Kunst­stü­cke bei. Sei­tens der Ver­ant­wort­li­chen des JAM wur­de dabei sehr auf das Ein­hal­ten des not­wen­di­gen Abstands und das Tra­gen der Mas­ken geach­tet.

Ursprüng­lich soll­ten die Erleb­nis­ta­ge nur zwei Tage umfas­sen. Da die Nach­fra­ge so groß war, wur­de kur­zer­hand noch ein drit­ter Tag ange­fügt. So waren etwa 100 Kin­der auf drei Tage ver­teilt dabei und nicht, wie bei der ursprüng­lich geplan­ten JAM-City, alle auf ein­mal.

Es wäre falsch gewe­sen nichts anzu­bie­ten”, sagt Kars­ten Stre­eck, der Lei­ter des JAM Mep­pen. Sein Team und er konn­ten “mit gutem Gewis­sen unter strik­ter Ein­hal­tung der Auf­la­gen die­se Ver­an­stal­tung durch­füh­ren”. Die räum­li­chen Mög­lich­kei­ten des JAM wur­den voll aus­ge­schöpft. “Der­ar­ti­ge Kri­sen wie jetzt die Coro­na-Pan­de­mie bie­ten auch die Mög­lich­keit Neu­es aus­zu­pro­bie­ren.” Die Kin­der waren von den Work­shops jeden­falls begeis­tert und mach­ten toll mit. Daher steht für Stre­eck auf jeden Fall fest, dass die­se Erleb­nis­ta­ge kei­ne ein­ma­li­ge Sache blei­ben wer­den.

Text: B. Meye­ring, NOZ

Bil­der:

Ergeb­nis­se des Robo­ter-Work­shops:

SPAß MIT GUMMIHUHN UND RIESENDART!

Am ver­gan­ge­nen Sonn­tag hat das Team vom Jugend- und Kul­tur­zen­trum Mep­pen (JAM) mit Unter­stüt­zung der „Jugend Initia­ti­ve Ems­land Sport“ des Krei­s­port­bun­des Ems­land und der Sport­ju­gend Ems­land sowie der Bas­ket­ball­ab­tei­lung des TV Mep­pen die 1. Fun-Sport-Chal­len­ge durch­ge­führt. Ein zehn­köp­fi­ges ehren­amt­li­ches Betreu­er­team beglei­te­te die Kin­der bei der Durch­füh­rung der Aktio­nen.

Bei bes­tem Spät­som­mer­wet­ter und unter Beach­tung der Coro­na-Auf­la­gen beka­men Mep­pe­ner Kids in zwei Alters­grup­pen die Mög­lich­keit, ver­schie­de­ne Par­cours in Klein­grup­pen zu durch­lau­fen. So tra­ten am Vor­mit­tag fünf Teams mit durch­schnitt­lich sechs Kin­dern gegen­ein­an­der an. Beim Bun­gee­run, dem Par­cours, der von Marc Heis­ter des Kreis­sport­bun­des Ems­land betreut wur­de, waren die Kin­der mit einem Gum­mi­seil in einer Lauf­bahn befes­tigt und muss­te ver­su­chen, ein bestimm­tes Ziel zu errei­chen. „Das war mega, kann ich das gleich noch­mal machen?“, war die Fra­ge des neun­jäh­ri­gen Fynn nach dem erst­ma­li­gen Durch­lauf der luft­ge­füll­ten Lauf­bahn.

Beim Fuß­ball­d­art, einer rund vier Meter hohen Klett-Dart­schei­be, muss­ten die Kin­der ver­su­chen, mit einem Fuß­ball ins „Schwar­ze“ zu tref­fen. Hier ging es dar­um, mit einer bestimm­ten Anzahl von Schüs­sen mehr Punk­te als Team als die ande­ren Teams zu erlan­gen. Bei die­ser Dis­zi­plin konn­te deut­lich gese­hen wer­den, wel­ches Kind bereits über Kicker-Erfah­rung ver­füg­te und somit eine höhe­re Tref­fer­quo­te ver­zeich­nen konn­te.

Disc-Golf, wel­ches auch unter Fris­bee-Golf bekannt ist, war eine wei­te­re Sta­ti­on der Klein­grup­pen. Ähn­lich wie beim Golf muss­ten die Teil­neh­mer ver­su­chen, mit mög­lichst wenig Ver­su­chen mit der Fris­bee zum Ziel zu kom­men. Hier zeig­ten sich alle Kin­der sehr moti­viert und ziel­stre­big, gemein­sam die bes­ten Ergeb­nis­se zu erzie­len. Gera­de in die­ser Dis­zi­plin lie­fer­ten sich die Grup­pen ein enges Ren­nen.

Bei dem Spiel Gum­mi­huhn-Golf ging es weni­ger um Ein­zel­leis­tun­gen, wie Stadt­ju­gend­pfle­ger Domi­nic Väh­ning erläu­ter­te: „Hier kommt es auf Team­work an, nur als gut har­mo­nie­ren­de Grup­pe ist die­se Auf­ga­be zu meis­tern“. So zeig­ten sich eini­ge Grup­pen sehr schnell lern­fä­hig und wie­sen star­kes Grup­pen­ge­fühl nach.

Bei der letz­ten Dis­zi­plin, dem Bas­ket­ball-Korb­wurf, zähl­ten dann wie­der alle Ein­zel­leis­tun­gen der Grup­pen­mit­glie­der. Hier erhiel­ten die Grup­pen mit den meis­ten Tref­fern mehr Punk­te in der Bewer­tung.

Die Teilnehmer/innen hat­ten den gesam­ten Vor­mit­tag viel Spaß und freu­ten sich sehr über das Ange­bot. „Es wäre cool, wenn ihr im nächs­ten Jahr wie­der so eine Sport-Chal­len­ge macht“, zeig­te sich der zehn­jäh­ri­ge Tim begeis­tert. Alle Kin­der wur­den nach zwei­ein­halb Stun­den Pro­gramm bes­tens zufrie­den aber ziem­lich aus­ge­powert von ihren Eltern abge­holt.

Am Nach­mit­tag wur­de die Chal­len­ge für wei­te­re Klein­grup­pen von Jugend­li­chen ange­bo­ten. Auch hier kam das Ange­bot sehr gut an und die Wie­der­ho­lung in 2021 wur­de ein­ge­for­dert.

SITZPLATZ-POGO MIT BRAIN LICKERS UND GEORGE GAMBIER

Sit­zen­des Publi­kum und Fes­ti­val-Stim­mung pas­sen nicht zusam­men? Weit gefehlt! Dass die­ses Vor­ur­teil nicht stimmt, bewie­sen die Brain Lickers am Sams­tag­abend. Das Mep­pe­ner Quar­tett trat vor aus­ver­kauf­tem Haus und unter Beach­tung der Coro­na Schutz­auf­la­gen im Innen­be­reich des Mep­pe­ner Jugend- und Kul­tur­zen­trums JAM auf. Eine Stun­de eige­ne Songs, unter ande­rem vom frisch gepress­ten neu­en Album, gab es auf die Ohren. Das JAM-Team hat­te dafür eigens eine Open Air Büh­ne mit PA- und Licht­an­la­ge instal­liert und prä­sen­tier­te druck­vol­len PA-Sound und eine fes­ti­val-taug­li­che Light­show vom Feins­ten. Unter­stützt von der Jugend­kul­tur­grup­pe “Klein­stadt­kin­der“ wur­de dem Publi­kum end­lich mal wie­der ein rich­ti­ges Rock-Kon­zert gebo­ten. Den Brain Lickers merk­te man die lan­ge Büh­nen-Absti­nenz in keins­ter Wei­se an. Mit viel Spiel­freu­de hau­te die Band dem Publi­kum lau­te Gitar­ren­riffs und mar­kant wil­de Bass- und Drum-Groo­ves um die Ohren. Rich­tig rund wur­de der Abend aber durch den Gast­auf­tritt der Rock­pa­last-Legen­de Geor­ge Gam­bi­er, der eine halb­stün­di­ge Solo-Show ablie­fer­te und dem begeis­ter­ten Publi­kum sogar mit den Brain Lickers sei­nen eige­nen Song „All you need is peace“ als Rock’n Roll-Ver­si­on prä­sen­tier­te. Ein Video-Mit­schnitt des Abends ist zu sehen:

TOLLE KULISSE BEIM OPEN- AIR KINO!

Aus­ver­kauft war unser Open-Air Kino am Frei­tag im Innen­hof des JAM. Rund 100 Kino­fans fan­den sich unter Beach­tung der aktu­el­len Schutz­auf­la­gen im Mep­pe­ner Jugend- und Kul­tur­zen­trum ein, um den Kas­sen­schla­ger “Das per­fek­te Geheim­nis” zu erle­ben. Für das pas­sen­de Flair sorg­te eine Groß­lein­wand, ein Dol­by-Sur­round-Sys­tem und stim­mungs­vol­le Beleuch­tung, die das JAM in ein Frei­luft-Kino ver­wan­del­te. Ehren­amt­li­che Hel­fer sorg­ten für Snacks und Geträn­ke, die erneut bequem am Sitz­platz per Smart­pho­ne bestellt wer­den konn­ten. Ein Erleb­nis, das sicher eine Wie­der­ho­lung fin­den dürf­te.

SUMMER JAM BEGEISTERT MEPPENER!

In der tol­len Kulis­se des Innen­ho­fes am JAM fan­den erst­ma­lig seit über fünf Mona­ten wie­der Abend­ver­an­stal­tun­gen am JAM statt. Am 20. August begeis­ter­te der Osna­brü­cker Come­di­an Sven Bens­mann mit sei­nem Pro­gramm „Aus dem Lock­down, fer­tig, los!“ das Mep­pe­ner Publi­kum. Vor aus­ver­kauf­tem Gar­ten prä­sen­tier­te Bens­mann eine äußerst unter­halt­sa­me Cor­no­na-Abwand­lung sei­nes neu­en Pro­gramms. Am Fol­ge­tag tra­ten YOKAI und John Allen beim Mini-Fes­ti­val am JAM auf. YOKAI ist Musi­ker aus Bre­men & Kid der 90er. Der Name ist eine Hom­mage an den inne­ren Freak, das Mons­ter im Spie­gel, für all die Fabel­we­sen da drau­ßen. Im Fokus der Musik stan­den Lyrics die was sagen wol­len, es aber nicht immer müs­sen. Sto­rys aus dem ech­ten Leben, Upfront zumeist mit trei­ben­den Beats aber manch­mal auch zart wie Baby­po­po. In Mep­pen prä­sen­tier­te YOKAI mit Band ers­te neue Songs in Akus­tik Ver­sio­nen. Anschlie­ßend ging es wei­ter mit John Allen. Nach sei­ner bei­na­he mär­chen­haf­ten Ent­de­ckung durch Frank Tur­ner im Herbst 2013 ist viel pas­siert im Leben von John Allen. Er hat sei­nen Job gekün­digt, sein Leh­rer-dasein an den Nagel gehängt um sich voll­stän­dig der Musik zu wid­men und tourt seit­dem rast­los durch Euro­pa. Weit mehr als 600 Shows in weni­ger als vier Jah­ren ste­hen zu Buche, dar­un­ter Tour­ne­en mit Grö­ßen der Singer/Songwriter Sze­ne wie Luce­ro, Ben Caplan & The Casu­al Smo­kers, Tim Van­tol, Joe Gins­berg, Nor­th­cote und Emi­ly Bar­ker, sowie Kon­zer­te mit dem Pop­star Milow. Das Publi­kum beschei­nig­te dem Orga-Team eine per­fek­te Vor­be­rei­tung unter erschwer­ten Coro­na-Bedin­gun­gen. (Bil­der: Mel­li Silies)

SVEN BENSMANN:

JOHN ALLEN + YOKAI:

CLARE SANDS-TOUR VERLEGT

Das für den 3.9. im Außen­be­reich des JAM geplan­te Kon­zert mit Cla­re Sands muss lei­der abge­sagt werden.Die iri­sche Künst­le­rin war lei­der gezwun­gen, ihre Deutsch­land Tour aus­fal­len zu las­sen, da sämt­li­che Ter­mi­ne in ande­ren Städ­ten Coro­na-bedingt stor­niert wur­den. Gekauf­te Tickets kön­nen bei der jewei­li­gen Vor­ver­kaufs­stel­le zurück­ge­ge­ben wer­den. Das JAM-Team arbei­tet bereits an einer inter­es­san­ten Ersatz-Ver­an­stal­tung im Sep­tem­ber.

SUMMER-JAM STARTET!

End­lich wei­ter! Unse­re neue Ver­an­stal­tungs­se­rie “SUMMER JAM” star­tet am Sonn­tag um 15 Uhr mit einem tol­len Fami­li­en­kon­zert mit Chris­ti­an Hüser im JAM! Freut euch auf eine genia­le Atmo­sphä­re im Gar­ten des JAM. Natür­lich mit einem durch­dach­ten Hygie­nekon­zept! Tickets für nur 2 € nur im Vor­ver­kauf unter www.jam-meppen.de

KOORDINATENJÄGER AUFGEPASST!

Die „Schnit­zel­jagd — Auf den Spu­ren der EV.-Luth.-Jugend“ in Mep­pen beginnt!
Jeder ist herz­lich dazu ein­ge­la­den, die­se allei­ne, mit Freun­den oder der gan­zen Fami­lie belie­big im Zeit­raum vom 27.7 — 9.8.20 anzu­tre­ten. (Die Län­ge der Stre­cke beträgt ca. 4 km. Vom Ziel zurück zum Bahn­hof sind es 2 km.). Wei­te­re Tipps zur Feri­en­ge­stal­tung fin­det ihr unter www.ferienprogramm-meppen.de.

ZUSCHUSS FÜR ALTERNATIVANGEBOTE

Die Stadt Mep­pen för­dert den Bereich der Kin­der- und Jugend­ar­beit durch die Gewäh­rung von Zuschüs­sen. Mep­pe­ner Jugend­grup­pen haben die Mög­lich­keit, eine finan­zi­el­le Unter­stüt­zung für Alter­na­tiv­pro­gram­me zu erhal­ten. Hin­ter­grund ist die coro­nabe­ding­te Absa­ge aller Zelt­la­ger der Kir­chen­ge­mein­den.
Seit Mit­te März hat uns die Coro­na­kri­se erreicht. Die­se trifft auch die Kin­der- und Jugend­ar­beit in Mep­pen mit gro­ßer Wucht. Der All­tag von Kin­dern und Jugend­li­chen ist zur­zeit davon geprägt, dass die Kon­tak­te zu Gleich­alt­ri­gen ein­ge­schränkt sind. Die Gesund­heit steht in der jet­zi­gen Situa­ti­on an ers­ter Stel­le und somit kön­nen auch die Ange­bo­te der Jugend­grup­pen zum gro­ßen Teil noch nicht wie­der star­ten. So wur­den in Mep­pen alle Zelt­la­ger der Kir­chen­ge­mein­den abge­sagt.

Die Ver­ant­wort­li­chen der Zelt­la­ger haben sich krea­ti­ve Alter­na­tiv­an­ge­bo­te über­legt. Um die­se zu unter­stüt­zen, för­dert nun auch die Stadt Mep­pen alter­na­ti­ve Frei­zeit­an­ge­bo­te und schließt sich so dem Land­kreis Ems­land an.

Kon­kret gewährt die Stadt Mep­pen einen Zuschuss in Höhe von 2,50 Euro für jede/n Teilnehmer/in pro Tag, wenn die Frei­zeit an min­des­tens vier zusam­men­hän­gen­den Tagen mit oder ohne Über­nach­tung statt­fin­det. Fer­ner gibt es für jeweils sechs Teil­neh­men­de eine zusätz­li­che För­de­rung für eine/n Gruppenleiter/in mit Julei­ca von Höhe von 4,50 Euro. Ins­ge­samt wird maxi­mal ein Drit­tel der Gesamt­kos­ten bezu­schusst.

Vor Beginn des Alter­na­tiv­pro­gram­mes hat eine form­lo­se Anmel­dung per Mail an l.schulte@meppen.de zu erfol­gen. Die end­gül­ti­ge Abrech­nung ist inner­halb von sechs Wochen nach Been­di­gung des alter­na­ti­ven Frei­zeit­an­ge­bo­tes unter Bei­fü­gung einer genau­en Kos­ten­auf­stel­lung und der ent­spre­chen­den Bele­ge beim JAM ein­zu­rei­chen.

Bei Fra­gen ste­hen San­dra Thien und Lisa Schul­te unter 05931 153–435 zur Ver­fü­gung.