Neues aus unserem Kulturblog

Grenz-Folk und coole Witze
(T. u. B.: Gerd Meck­len­borg, NOZ) : Ein etwas ande­res Kon­zert vor einem etwas ande­ren Publi­kum hat es im Mep­pe­ner Jugend- und Kul­tur­zen­trum (JAM) im Rah­men des nie­der­deut­schen Fes­ti­vals „Platt­Satt!“ gege­ben. Etwas anders, weil das Kon­zert eher eine Art Musik­thea­ter als ein Folk-Gig war, und weil es über­wie­gend ein Ü‑50 Publi­kum ins JAM gelockt hat. Na gut, die Bezeich­nung Musik­thea­ter war schon leicht zu hoch gegrif­fen, denn der non-musi­ka­li­sche Teil bestand eigent­lich nur in den wit­zi­gen Anmo­de­ra­tio­nen des nie­der­län­di­schen Come­di­an Erik Har­te­veld. Der stell­te in einem char­man­ten Hol­land-Deutsch­land-Ems­land-Sprach­mix zunächst die Band vor und sorg­te mit der­ben Wit­zen immer wie­der für Lach­sal­ven im Publi­kum.  Etwas anders, weil das Kon­zert eher eine Art Musik­thea­ter als ein Folk-Gig war, und weil es über­wie­gend ein Ü‑50 Publi­kum ins JAM gelockt hat. Na gut, die Bezeich­nung Musik­thea­ter war schon leicht zu hoch gegrif­fen, denn der non-musi­ka­li­sche Teil bestand eigent­lich nur in den wit­zi­gen Anmo­de­ra­tio­nen des nie­der­län­di­schen Come­di­an Erik Har­te­veld. Der stell­te in einem char­man­ten Hol­land-Deutsch­land-Ems­land-Sprach­mix zunächst die Band vor und sorg­te mit der­ben Wit­zen immer wie­der für Lach­sal­ven im Publi­kum.  Aber es ging auch ernst und melan­cho­lisch zu, immer dann wenn der Bre­mer Folk­mu­si­ker Otto Groo­te sei­ne trau­ri­gen Bal­la­den sang. Da war viel über Groo­tes …
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Clare Sands begeistert im ausverkauften JAM
Die iri­sche Musi­ke­rin Cla­re Sands ist im Mep­pe­ner Jugend- und Kul­tur­zen­trum Jam zu Gast gewe­sen. Vor aus­ver­kauf­tem Haus prä­sen­tier­te die Mul­ti­in­stru­men­ta­lis­tin an der Blei­che gemein­sam mit ihrem Tour­gi­tar­ris­ten Kevin Her­ron ein weit gefä­cher­tes musi­ka­li­sches Pot­pour­ri und wuss­te die Zuhö­rer damit gekonnt in ihren Bann zu schla­gen. Mep­pen ist für Cla­re Sands kein Neu­land, denn sie war in die­sem Jahr bereits mit der For­ma­ti­on Dréi­mi­re in der Kreis­stadt zu Gast. Vie­len wird der dama­li­ge Auf­tritt in guter Erin­ne­rung geblie­ben sein, denn schon um 19:30 Uhr waren die Sitz­plät­ze im Jam mit Zuhö­rern aller Alters­klas­sen voll besetzt. Das Kon­zert­team rund um Stadt­ju­gend­pfle­ger Kars­ten Stre­eck hat­te nicht nur für eine atmo­sphä­ri­sche Büh­nen­ge­stal­tung gesorgt, son­dern mit iri­schem Bier auch die rich­ti­ge Geträn­ke­aus­wahl parat. Wer aller­dings ein rei­nes Irish Folk Kon­zert erwar­te­te, sah sei­ne Erwar­tun­gen nicht ganz bestä­tigt, da Cla­re Sands weit­aus mehr Sti­lis­ti­ken zu bie­ten hat­te. Sen­ti­men­ta­le Solo­stü­cke Den musi­ka­li­schen Teil des Abends eröff­ne­te zunächst Gitar­rist Kevin Her­ron mit vier ruhi­gen und sen­ti­men­ta­len Solo­stü­cken von sei­ner ers­ten eige­nen EP. Anschlie­ßend betrat Cla­re Sands im Hip­pie­look und mit wil­dem Zopf die Büh­ne. In ins­ge­samt zwei Sets prä­sen­tier­te die Musi­ke­rin aus Cork ihre weit gefä­cher­te musi­ka­li­sche Band­brei­te, die von klas­si­schem iri­schen Folk, Gyp­sy­mu­sik, Jazz über Welt­mu­sik …
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Volles Haus: Alarming Jesus und Oxytoxin im JAM
Zum zwei­ten Mal inner­halb einer Woche durf­te sich das Mep­pe­ner Jugend- und Kul­tur­zen­trum Jam über ein vol­les Haus freu­en. Nach­dem schon die iri­sche Musi­ke­rin Cla­re Sands unter der Woche vie­le Gäs­te an die Blei­che lock­te, zog es am Sams­tag zahl­rei­che Rock- und Metal­fans zum Auf­tritt der bei­den Bands Oxy­to­xin und Alar­ming Jesus. Über den regen Publi­kums­zu­spruch freu­ten sich die vier Musi­ker von Oxy­to­xin. Ange­führt von Front­frau Ina Blank­mann brach­te die rela­tiv neu for­mier­te Band nach eini­gen aus­wär­ti­gen Gigs ihren ers­ten Auf­tritt in Mep­pen auf die Büh­ne. Zu schwe­ren Rock- und Metal­riffs steu­er­te Gitar­rist Gerd „Blo“ Oster­wind mas­sig gekonn­te Soli und Melo­di­en bei. Im Gesamt­bild wirk­te die Band per­fekt ein­ge­spielt. Der Begriff der „Rock­röh­re“ mag zwar kli­schee­haft klin­gen, Sän­ge­rin Ina mach­te ihm aber auf beein­dru­cken­de Wei­se alle Ehre. Musi­ka­lisch bedien­ten sich Oxy­to­xin mun­ter aus allen Sti­len der här­te­ren Gang­art und klan­gen dabei erstaun­lich frisch, auch wenn tra­di­tio­nel­le Vor­bil­der wie Motör­head und Seven­ties-Hard­rock klar durch­schie­nen. Pas­send dazu wur­de im letz­ten Song schließ­lich „Heroes“ von David Bowie geco­vert.
Alar­ming Jesus fei­er­ten ihre Auf­er­ste­hung. Die ursprüng­lich aus Lin­gen stam­men­de Band war zu Anfang des Mil­le­ni­ums rela­tiv erfolg­reich unter­wegs, bevor 2007 die Auf­lö­sung erfolg­te. Mit neu­er Beset­zung hat­te sich die For­ma­ti­on um Sän­ger Den­nis „Erwin“ …
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Gefühlvolle Frauenpower führt zum Sieg
Am ver­gan­ge­nen Sams­tag­abend fand der ers­te Mep­pe­ner Song Slam im Jam statt, bei dem Lean­der Karu­so (Osna­brück), Tim Ger­rits (Müns­ter), Kira Hum­men (Bochum), Jone­then Fuchs (Dres­den) und Dalia Häßi­cke (Müns­ter) gegen­ein­an­der antra­ten. Der Mode­ra­tor Jens Kotal­la führ­te das Publi­kum durch den Abend. Besu­cher der bis­he­ri­gen Poe­try Slams kann­ten das Pro­ze­de­re bereits, denn auch bei dem Song Slam tra­ten die ange­reis­ten Musiker/innen in meh­re­ren Run­den gegen­ein­an­der an. Das Publi­kum konn­te als Jury jeden Auf­tritt mit­hil­fe eines Punk­te­sys­tems bewer­ten und die Musiker/innen mit den meis­ten Punk­ten kamen in die nächs­te Run­de. Obwohl allen Auf­trit­ten kräf­ti­ger Applaus folg­te, bil­de­ten sich bereits nach der ers­ten Run­de Publi­kums­lieb­lin­ge her­aus, die sich dann auch mit Best­punkt­zahl bis ins Fina­le sin­gen konn­ten. So stan­den Kira Hum­men und Dalia Häßi­cke im Fina­le nach zwei Vor­run­den erneut auf der Büh­ne und san­gen um den Sieg. Auch im Fina­le erhiel­ten bei­de Frau­en die glei­che Anzahl an Punk­ten, sodass sie sich den Sieg am Ende des Abends ver­dien­ter­ma­ßen teil­ten. Die bei­den Gewin­ne­rin­nen zeig­ten sich am Ende der Ver­an­stal­tung begeis­tert: „Ich habe mich gefreut, heu­te hier im JAM in die­sem genia­len Ambi­en­te auf­tre­ten zu dür­fen“, resü­mier­te Dalia Häß­e­ke den Abend. Auch Mode­ra­tor Jens Kotal­la, der zuvor auch schon die Poe­try Slams am …
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Kleinstadtfestival in Meppen feiert furiose Premiere
(Aus der NOZ: Tim Gal­lan­di Bernd Fischer)
Ein Tag statt zwei Aben­de, zwölf Bands, elf Stun­den Musik – und 2500 Besu­cher und Mit­wir­ken­de waren dabei: Das Mep­pe­ner Klein­stadt­fes­ti­val als ver­grö­ßer­te Ver­si­on des frü­he­ren Klein­stadt­fes­tes hat auf dem Frei­bad­ge­län­de am Jam eine Pre­mie­re gefei­ert, die aller­hand Ver­gnü­gen berei­te­te. Das Schuh­werk reich­te von Chucks bis Bir­ken­stocks, die T‑S­hirt-Logos ver­wie­sen auf Ramo­nes und Buz­z­cocks, Metal­li­ca und Dead Ken­ne­dys, Beat­les und Wacken. Ein sehr viel­fäl­ti­ges Publi­kum hat­te sich am Sams­tag zwi­schen Jam und Frei­bad in Mep­pen ein­ge­fun­den. Das Mep­pe­ner Jugend­zen­trum Jam und die Klein­stadt­kin­der – ein Team aus gut und ger­ne 80 Ehren­amt­li­chen – brach­ten sie zusam­men. Der Hit­ze­wel­le zum Trotz wur­de aus­gie­big getanzt. So aus­gie­big, dass bis in den Abend hin­ein ab und zu Was­ser aus dem Schlauch Abküh­lung berei­ten muss­te. Hel­fer, Spon­so­ren, Gäs­te und Bands mit­ge­rech­net, waren nach Ver­an­stal­ter-Anga­ben rund 2500 Leu­te auf dem Gelän­de. Bes­tes Fes­ti­val­wet­ter, fried­li­che, ent­spann­te Atmo­sphä­re vor dem Pan­ora­ma der Stadt­wall-Bäu­me – am Drum­her­um stimm­te nahe­zu alles. Nicht opti­mal war allein eine logis­ti­sche Sache: Wäh­rend die Geträn­ke-Ver­sor­gung pro­blem­los ver­lief, gab es ledig­lich einen ein­zi­gen Essens­stand; zu lan­ge Schlan­gen und War­te­zei­ten waren die Fol­ge. Das kann bes­ser wer­den. Band für Band x Bei Tem­pe­ra­tu­ren von knapp über 30 Grad …
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Drones aus Großbritannien zum fünften Mal in Meppen
Im Jugend- und Kul­tur­zen­trum Jam Mep­pen waren alte Bekann­te auf der Büh­ne. Die Lon­do­ner Band Dro­nes war bereits zum fünf­ten Mal in der Kreis­stadt zu Gast und wuss­te auch die­ses Mal das Publi­kum zu begeis­tern. Unter­stützt wur­den sie von den Lokal­bands Coun­try Club Kil­ling Machi­ne und The Boar. Den musi­ka­li­schen Anfang des Abends bestrit­ten vor cir­ca 120 Gäs­ten Coun­try Club Kil­ling Machi­ne aus Mep­pen. Das Pro­jekt trat bereits im Febru­ar mit Akus­tik­co­ver­songs beim „Rock­pa­last unplug­ged“ Kon­zert auf. Seit­dem hat sich das Per­so­nal­ka­rus­sell aller­dings gedreht und so war an die­sem Abend mit Tom­my (Gesang), Mar­kus (Gitar­re), Robert (Gitar­re) und Johan­nes (Schlag­zeug) fast die kom­plet­te letz­te Beset­zung der auf­ge­lös­ten Distan­ce Remains auf der Büh­ne.  Am Bass wur­de die For­ma­ti­on durch Ron­nie von Against Ran­dy kom­plet­tiert und prä­sen­tier­te ein voll­elek­tri­sches Cover­set, bei dem unter ande­rem Songs von Jim­my Eat World und Taking Back Sunday gespielt wur­den. Die Band nutz­te ihren Heim­vor­teil gekonnt aus und das Publi­kum ging ordent­lich mit. Als Höhe­punkt der Show wur­den Boy­sets­fire geco­vert und Sän­ger Tom­my lie­fer­te im Zuschau­er­raum gemein­sam mit dem Mep­pe­ner Singer/Songwriter Jonas Egbers ein beein­dru­cken­des Gesangs­du­ett ab. Danach stan­den bei The Boar eben­falls Cover­stü­cke auf dem Pro­gramm. Wäh­rend Coun­try Club Kil­ling Machi­ne aber eher die Emo­core-Schie­ne bedien­ten, fokus­sie­ren sich The …
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Aktu­ell, Kul­tur­blog
Grenz-Folk und coole Witze

Grenz-Folk und coole Witze

(T. u. B.: Gerd Meck­len­borg, NOZ) : Ein etwas ande­res Kon­zert vor einem etwas ande­ren Publi­kum hat es im Mep­pe­ner Jugend- und Kul­tur­zen­trum (JAM) im Rah­men des nie­der­deut­schen Fes­ti­vals „Platt­Satt!“ gege­ben. Etwas anders, weil das Kon­zert eher eine Art Musik­thea­ter als ein Folk-Gig war, und weil es über­wie­gend ein Ü‑50 Publi­kum ins JAM gelockt hat. Na gut, die Bezeich­nung Musik­thea­ter war schon leicht zu hoch gegrif­fen, denn der non-musi­ka­li­sche Teil bestand eigent­lich nur in den wit­zi­gen Anmo­de­ra­tio­nen des nie­der­län­di­schen Come­di­an Erik Har­te­veld. Der stell­te in einem char­man­ten Hol­land-Deutsch­land-Ems­land-Sprach­mix zunächst die Band vor und sorg­te mit der­ben Wit­zen immer wie­der für Lach­sal­ven im Publi­kum.  Etwas anders, weil das Kon­zert eher eine Art Musik­thea­ter als ein Folk-Gig war, und weil es über­wie­gend ein Ü‑50 Publi­kum ins JAM gelockt hat. Na gut, die Bezeich­nung Musik­thea­ter war schon leicht zu hoch gegrif­fen, denn der non-musi­ka­li­sche Teil bestand eigent­lich nur in den wit­zi­gen Anmo­de­ra­tio­nen des nie­der­län­di­schen Come­di­an Erik Har­te­veld. Der stell­te in einem char­man­ten Hol­land-Deutsch­land-Ems­land-Sprach­mix zunächst die Band vor und sorg­te mit der­ben Wit­zen immer wie­der für Lach­sal­ven im Publi­kum.  Aber es ging auch ernst und melan­cho­lisch zu, immer dann wenn der Bre­mer Folk­mu­si­ker Otto Groo­te sei­ne trau­ri­gen Bal­la­den sang. Da war viel über Groo­tes
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Clare Sands begeistert im ausverkauften JAM

Clare Sands begeistert im ausverkauften JAM

Die iri­sche Musi­ke­rin Cla­re Sands ist im Mep­pe­ner Jugend- und Kul­tur­zen­trum Jam zu Gast gewe­sen. Vor aus­ver­kauf­tem Haus prä­sen­tier­te die Mul­ti­in­stru­men­ta­lis­tin an der Blei­che gemein­sam mit ihrem Tour­gi­tar­ris­ten Kevin Her­ron ein weit gefä­cher­tes musi­ka­li­sches Pot­pour­ri und wuss­te die Zuhö­rer damit gekonnt in ihren Bann zu schla­gen. Mep­pen ist für Cla­re Sands kein Neu­land, denn sie war in die­sem Jahr bereits mit der For­ma­ti­on Dréi­mi­re in der Kreis­stadt zu Gast. Vie­len wird der dama­li­ge Auf­tritt in guter Erin­ne­rung geblie­ben sein, denn schon um 19:30 Uhr waren die Sitz­plät­ze im Jam mit Zuhö­rern aller Alters­klas­sen voll besetzt. Das Kon­zert­team rund um Stadt­ju­gend­pfle­ger Kars­ten Stre­eck hat­te nicht nur für eine atmo­sphä­ri­sche Büh­nen­ge­stal­tung gesorgt, son­dern mit iri­schem Bier auch die rich­ti­ge Geträn­ke­aus­wahl parat. Wer aller­dings ein rei­nes Irish Folk Kon­zert erwar­te­te, sah sei­ne Erwar­tun­gen nicht ganz bestä­tigt, da Cla­re Sands weit­aus mehr Sti­lis­ti­ken zu bie­ten hat­te. Sen­ti­men­ta­le Solo­stü­cke Den musi­ka­li­schen Teil des Abends eröff­ne­te zunächst Gitar­rist Kevin Her­ron mit vier ruhi­gen und sen­ti­men­ta­len Solo­stü­cken von sei­ner ers­ten eige­nen EP. Anschlie­ßend betrat Cla­re Sands im Hip­pie­look und mit wil­dem Zopf die Büh­ne. In ins­ge­samt zwei Sets prä­sen­tier­te die Musi­ke­rin aus Cork ihre weit gefä­cher­te musi­ka­li­sche Band­brei­te, die von klas­si­schem iri­schen Folk, Gyp­sy­mu­sik, Jazz über Welt­mu­sik
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Zum zwei­ten Mal inner­halb einer Woche durf­te sich das Mep­pe­ner Jugend- und Kul­tur­zen­trum Jam über ein vol­les Haus freu­en. Nach­dem schon die iri­sche Musi­ke­rin Cla­re Sands unter der Woche vie­le Gäs­te an die Blei­che lock­te, zog es am Sams­tag zahl­rei­che Rock- und Metal­fans zum Auf­tritt der bei­den Bands Oxy­to­xin und Alar­ming Jesus. Über den regen Publi­kums­zu­spruch freu­ten sich die vier Musi­ker von Oxy­to­xin. Ange­führt von Front­frau Ina Blank­mann brach­te die rela­tiv neu for­mier­te Band nach eini­gen aus­wär­ti­gen Gigs ihren ers­ten Auf­tritt in Mep­pen auf die Büh­ne. Zu schwe­ren Rock- und Metal­riffs steu­er­te Gitar­rist Gerd „Blo“ Oster­wind mas­sig gekonn­te Soli und Melo­di­en bei. Im Gesamt­bild wirk­te die Band per­fekt ein­ge­spielt. Der Begriff der „Rock­röh­re“ mag zwar kli­schee­haft klin­gen, Sän­ge­rin Ina mach­te ihm aber auf beein­dru­cken­de Wei­se alle Ehre. Musi­ka­lisch bedien­ten sich Oxy­to­xin mun­ter aus allen Sti­len der här­te­ren Gang­art und klan­gen dabei erstaun­lich frisch, auch wenn tra­di­tio­nel­le Vor­bil­der wie Motör­head und Seven­ties-Hard­rock klar durch­schie­nen. Pas­send dazu wur­de im letz­ten Song schließ­lich „Heroes“ von David Bowie geco­vert.
Alar­ming Jesus fei­er­ten ihre Auf­er­ste­hung. Die ursprüng­lich aus Lin­gen stam­men­de Band war zu Anfang des Mil­le­ni­ums rela­tiv erfolg­reich unter­wegs, bevor 2007 die Auf­lö­sung erfolg­te. Mit neu­er Beset­zung hat­te sich die For­ma­ti­on um Sän­ger Den­nis „Erwin“
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Gefühlvolle Frauenpower führt zum Sieg

Gefühlvolle Frauenpower führt zum Sieg

Am ver­gan­ge­nen Sams­tag­abend fand der ers­te Mep­pe­ner Song Slam im Jam statt, bei dem Lean­der Karu­so (Osna­brück), Tim Ger­rits (Müns­ter), Kira Hum­men (Bochum), Jone­then Fuchs (Dres­den) und Dalia Häßi­cke (Müns­ter) gegen­ein­an­der antra­ten. Der Mode­ra­tor Jens Kotal­la führ­te das Publi­kum durch den Abend. Besu­cher der bis­he­ri­gen Poe­try Slams kann­ten das Pro­ze­de­re bereits, denn auch bei dem Song Slam tra­ten die ange­reis­ten Musiker/innen in meh­re­ren Run­den gegen­ein­an­der an. Das Publi­kum konn­te als Jury jeden Auf­tritt mit­hil­fe eines Punk­te­sys­tems bewer­ten und die Musiker/innen mit den meis­ten Punk­ten kamen in die nächs­te Run­de. Obwohl allen Auf­trit­ten kräf­ti­ger Applaus folg­te, bil­de­ten sich bereits nach der ers­ten Run­de Publi­kums­lieb­lin­ge her­aus, die sich dann auch mit Best­punkt­zahl bis ins Fina­le sin­gen konn­ten. So stan­den Kira Hum­men und Dalia Häßi­cke im Fina­le nach zwei Vor­run­den erneut auf der Büh­ne und san­gen um den Sieg. Auch im Fina­le erhiel­ten bei­de Frau­en die glei­che Anzahl an Punk­ten, sodass sie sich den Sieg am Ende des Abends ver­dien­ter­ma­ßen teil­ten. Die bei­den Gewin­ne­rin­nen zeig­ten sich am Ende der Ver­an­stal­tung begeis­tert: „Ich habe mich gefreut, heu­te hier im JAM in die­sem genia­len Ambi­en­te auf­tre­ten zu dür­fen“, resü­mier­te Dalia Häß­e­ke den Abend. Auch Mode­ra­tor Jens Kotal­la, der zuvor auch schon die Poe­try Slams am
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Kleinstadtfestival in Meppen feiert furiose Premiere

Kleinstadtfestival in Meppen feiert furiose Premiere

(Aus der NOZ: Tim Gal­lan­di Bernd Fischer)
Ein Tag statt zwei Aben­de, zwölf Bands, elf Stun­den Musik – und 2500 Besu­cher und Mit­wir­ken­de waren dabei: Das Mep­pe­ner Klein­stadt­fes­ti­val als ver­grö­ßer­te Ver­si­on des frü­he­ren Klein­stadt­fes­tes hat auf dem Frei­bad­ge­län­de am Jam eine Pre­mie­re gefei­ert, die aller­hand Ver­gnü­gen berei­te­te. Das Schuh­werk reich­te von Chucks bis Bir­ken­stocks, die T‑S­hirt-Logos ver­wie­sen auf Ramo­nes und Buz­z­cocks, Metal­li­ca und Dead Ken­ne­dys, Beat­les und Wacken. Ein sehr viel­fäl­ti­ges Publi­kum hat­te sich am Sams­tag zwi­schen Jam und Frei­bad in Mep­pen ein­ge­fun­den. Das Mep­pe­ner Jugend­zen­trum Jam und die Klein­stadt­kin­der – ein Team aus gut und ger­ne 80 Ehren­amt­li­chen – brach­ten sie zusam­men. Der Hit­ze­wel­le zum Trotz wur­de aus­gie­big getanzt. So aus­gie­big, dass bis in den Abend hin­ein ab und zu Was­ser aus dem Schlauch Abküh­lung berei­ten muss­te. Hel­fer, Spon­so­ren, Gäs­te und Bands mit­ge­rech­net, waren nach Ver­an­stal­ter-Anga­ben rund 2500 Leu­te auf dem Gelän­de. Bes­tes Fes­ti­val­wet­ter, fried­li­che, ent­spann­te Atmo­sphä­re vor dem Pan­ora­ma der Stadt­wall-Bäu­me – am Drum­her­um stimm­te nahe­zu alles. Nicht opti­mal war allein eine logis­ti­sche Sache: Wäh­rend die Geträn­ke-Ver­sor­gung pro­blem­los ver­lief, gab es ledig­lich einen ein­zi­gen Essens­stand; zu lan­ge Schlan­gen und War­te­zei­ten waren die Fol­ge. Das kann bes­ser wer­den. Band für Band x Bei Tem­pe­ra­tu­ren von knapp über 30 Grad
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Drones aus Großbritannien zum fünften Mal in Meppen

Drones aus Großbritannien zum fünften Mal in Meppen

Im Jugend- und Kul­tur­zen­trum Jam Mep­pen waren alte Bekann­te auf der Büh­ne. Die Lon­do­ner Band Dro­nes war bereits zum fünf­ten Mal in der Kreis­stadt zu Gast und wuss­te auch die­ses Mal das Publi­kum zu begeis­tern. Unter­stützt wur­den sie von den Lokal­bands Coun­try Club Kil­ling Machi­ne und The Boar. Den musi­ka­li­schen Anfang des Abends bestrit­ten vor cir­ca 120 Gäs­ten Coun­try Club Kil­ling Machi­ne aus Mep­pen. Das Pro­jekt trat bereits im Febru­ar mit Akus­tik­co­ver­songs beim „Rock­pa­last unplug­ged“ Kon­zert auf. Seit­dem hat sich das Per­so­nal­ka­rus­sell aller­dings gedreht und so war an die­sem Abend mit Tom­my (Gesang), Mar­kus (Gitar­re), Robert (Gitar­re) und Johan­nes (Schlag­zeug) fast die kom­plet­te letz­te Beset­zung der auf­ge­lös­ten Distan­ce Remains auf der Büh­ne.  Am Bass wur­de die For­ma­ti­on durch Ron­nie von Against Ran­dy kom­plet­tiert und prä­sen­tier­te ein voll­elek­tri­sches Cover­set, bei dem unter ande­rem Songs von Jim­my Eat World und Taking Back Sunday gespielt wur­den. Die Band nutz­te ihren Heim­vor­teil gekonnt aus und das Publi­kum ging ordent­lich mit. Als Höhe­punkt der Show wur­den Boy­sets­fire geco­vert und Sän­ger Tom­my lie­fer­te im Zuschau­er­raum gemein­sam mit dem Mep­pe­ner Singer/Songwriter Jonas Egbers ein beein­dru­cken­des Gesangs­du­ett ab. Danach stan­den bei The Boar eben­falls Cover­stü­cke auf dem Pro­gramm. Wäh­rend Coun­try Club Kil­ling Machi­ne aber eher die Emo­core-Schie­ne bedien­ten, fokus­sie­ren sich The
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