06.02.2019: Vortrag zum Thema Hochsensibilität

Die Welt braucht­fein­füh­li­ge Men­schen.Sind Sie über­emp­find­lich? Schnell gereizt? Tief­sin­nig? Schnell mit Situa­tio­nen emo­tio­nal über­for­dert? Dann kann es sein, dass Sie hoch­sen­si­bel sind.  Hoch­sen­si­bi­li­tät ist kei­ne Krank­heit, son­dern ein Phä­no­men, das in der heu­ti­gen Gesell­schaft immer häu­fi­ger zu beob­ach­ten ist. Der Umgangmit sol­chen Per­so­nen kann für Außen­ste­hen­de manch­mal schwie­rig sein. Nicht immer trifft man mit einer über­stei­ger­ten Emp­find­sam­keit auf Ver­ständ­nis aus­dem Umfeld. Gera­de Män­ner wer­den dabei häu­fig mit den gän­gi­gen Rol­len­kli­schees­kon­fron­tiert. „Mimo­se“, „Sen­si­bel­chen“, Weich­ei“ — das sind Begrif­fe, die vie­le Hoch­sen­si­ble schon ein­mal gehört haben.

In die­sem Vor­trag wer­den Aspek­te der Hoch­sen­si­bi­li­tät­be­leuch­tet und vor allem der selbst­für­sorg­li­che Umgang mit der eige­nen Sen­si­bi­li­tät­be­trach­tet. Es geht nicht dar­um weni­ger sen­si­bel zu sein, son­dern sei­ne­Hoch­sen­si­bi­li­tät als Stär­ke zu schät­zen und ein­zu­set­zen. Hier­zu wer­den auch Anlei­tun­gen und Übun­gen vor­ge­stellt.

Georg Lin­de, Heil­prak­ti­ker für Psy­cho­the­ra­pie und frei­schaf­fen­der­Künst­ler, wohnt und arbei­tet in Osna­brück. Seit vie­len Jah­ren beglei­tet er Men­schen durch Lebens­kri­sen und ent­wi­ckelt mit ihnen zusam­men neue Lebens­kon­zep­te.

Beginn: 19:00 Uhr, Ein­tritt frei — eine Anmel­dung ister­for­der­lich beim Selbst­hil­fe- und Frei­wil­li­gen­zen­trum unter 05931–14000 oder 05931–8887620.