Throwback Kleinstadtfest!

Schon zum vier­ten Mal mach­ten die Klein­stadt­kin­der sich auf, um ihre Ver­an­stal­tung aus dem Boden zu stamp­fen. Mon­tags geht das Krib­beln schon los, fast ein Jahr Vor­be­rei­tung sol­len jetzt in die Pra­xis umge­setzt wer­den! Denn bis auf die Haupt­büh­ne bau­en wir den gan­zen Rum­mel tat­säch­lich kom­plett selbst auf und ver­wal­ten auch alles zu 100% in Eigen­re­gie. Vom Bier­zap­fer über Tech­nik an der River­s­ta­ge bis hin zur Secu­ri­ty: Über­all habt ihr aus­schließ­lich Klein­stadt­kin­der gesehen ?

Und das macht den Reiz an die­ser Ver­an­stal­tung ver­mut­lich aus. Schon Ende 2015 unter­hiel­ten wir uns gemein­sam über das Line Up, als Head­liner war TURBOSTAAT prä­fe­riert, die wir auch dank der Hil­fe des Fan­pro­jekts ziem­lich schnell an Land zie­hen konn­ten. Die obli­ga­to­ri­sche Reflek­ti­on wird noch­mal durch­ge­gan­gen und eini­ge Schlüs­se gezo­gen. Der Cock­tail­stand wur­de nun kom­plett sel­ber und vor Ort zusam­men­ge­zim­mert, Simon hat jede Men­ge Schil­der gebas­telt, die Deko­crew hat einen Bul­len­kopf gezau­bert. Ins­ge­samt merk­te man vor allem im Back­stage­be­reich, das vie­le Din­ge in die­sem Jahr pro­fes­sio­nel­ler ange­gan­gen wur­den, die Erfah­rung aus drei Jah­ren hilft da ganz ungemein!

Also soll­te es Don­ners­tag kon­kret wer­den! Rund 40 Klein­stadt­kin­der (damit auch alle Zeit hat­ten, haben wir wegen der Feri­en das KSF um einen Monat vor­ge­zo­gen) acker­ten, was das Zeug hielt, sodass wir bei 1000 Brat­würs­ten abends schön ent­span­nen und zuver­sicht­lich dem Wochen­en­de ent­ge­gen sehen konn­ten. Die Ent­span­nung lös­te sich noch kurz ob der Absa­ge von TURBOSTAAT wegen Krank­heit, aller­dings konn­ten wir recht schnell SCHMUTZKI als Ersatz fin­den. Watt schoss moken nä?

Ein beson­de­res Schman­kerl in die­sem Jahr war der soge­nann­te Pfer­de­kopf – eine Ölpum­pe, die sonst in Rüh­ler­feld steht – der direkt neben der Main­s­ta­ge von einem Künst­ler mit Sprüh­lack neu gestal­tet wurde!

So füll­te sich der Laden am Frei­tag schon sehr früh sehr dol­le: RADIO RECAP soll­ten ihren aller­ers­ten Auf­tritt auf dem KSF haben und das woll­ten natür­lich vie­le Freun­de der Mep­pe­ner sehen. Ein famo­ser Ein­stieg in den Tru­bel! Pop­songs wur­den auf ganz unver­gleich­li­che Art in Metal­ver­sio­nen inter­pre­tiert und mit Trom­pe­te unter­legt. Voll geil! Wenn Chris­ti­na singt, ist ohne­hin alles gut.

Eine Bank waren wie immer die schwer arro­gan­ten AGAINST RANDY!, so früh war wohl noch nie so viel los bei die­ser Ver­an­stal­tung. Im Anschluss gabs noch ne Schip­pe Punk­rock von INSERT COIN, ehe wir erst­mals schon frei­tags Gen­res durch­ein­an­der brach­ten und mit FATONI Rap auf der Main­s­ta­ge gebo­ten wur­de. Boa, das klapp­te doch ganz her­vor­ra­gend! Wäh­rend­des­sen leg­ten unten an der River­s­ta­ge wie in den letz­ten Jah­ren EPI-ZENTRUM auf und brach­ten das Ufer zum Tanzen.
SCHMUTZKI ver­tra­ten der­weil oben TURBOSTAAT und mach­ten einen per­fek­ten Job. Men­ge am Aus­ras­ten! Geil ey! Einen chil­li­gen Aus­klang bescher­te uns dann Fred­dy Fudd Pucker in röh­ri­ger Singer/Songwriter Manier. Zack, war der ers­te Abend rum und nach der Inven­tur am nächs­ten Tag war uns bewusst: So vie­le Men­schen waren noch nie­mals beim Klein­stadt­fest gewe­sen. Alter Vatter!

Also Tag 2! Nach dem übli­chen Gerödel und sau­ber­ma­chen und dem obli­ga­to­ri­schen Geträn­ke-Nach­ho­len tru­del­ten schon wie­der die ers­ten Bands ein und das Abend­essen wur­de gekocht. Natür­lich alles wie­der süm­mes maket! Auch RIOT ON THE ROCKS nis­te­te sich schon unten an der River­s­ta­ge ein!

Los ging der musi­ka­li­sche Abend auf der Main­s­ta­ge mit A PLACE TO FALL in neu­er Beset­zung! Höchst melo­di­scher Metal­core war ein Super­ein­stieg für die ers­ten Gäs­te! Auch heu­te war es schon viel mehr los als in den letz­ten Jah­ren. Die­se Ent­wick­lung trieb EISENKARL dann rapi­de an, die Stim­mung schon so früh auf Zenit, geil! Jede Men­ge Metal­klas­si­ker wur­den von den Mep­pen­ern gespielt und von den Mep­pen­ern gefei­ert! Dann gespann­te Stim­mung im Team: Wie klappt die­ser extre­me Cut von Kut­te zu Cap? Ekel­haft gut!!! Fast die gan­ze Schar war geblie­ben und wur­de mit Men­schen mit Vor­lie­be für Rap­mu­sik auf­ge­füllt. ESTA, MC RENE und ganz beson­ders DAMION DAVIS set­zen die­ser musi­ka­lisch ziem­lich bescheu­er­ten Ver­an­stal­tung die Kro­ne auf. Aber da auch die Klein­stadt­kin­der unter­schied­li­che Geschmä­cker haben, wird die­ses For­mat halt knall­hart durch­ge­zo­gen. Offen­sicht­lich mit Erfolg J

So kam es wie in den letz­ten Jah­ren: Wäh­rend Han­na noch den Cock­tail­stand säu­ber­te, schau­ten wir uns an und waren wie­der stolz wie Oskar auf die­se fet­te Ver­an­stal­tung. Dan­ke lie­be Besu­cher, dass wir mit euch zusam­men Mep­pen um die­se Ver­an­stal­tung berei­chern dürfen!

IM NAMEN DER KLEINSTADTKINDER DANKE AN: Alle Spon­so­ren! – Lan­fer Ener­gie GmbH – Augus­tin Ent­sor­gung – täg­lich – St. Maria zum Frie­den – Fan­pro­jekt Mep­pen – Boll Spe­di­ti­on – Neon Fiel­ds Fes­ti­val – Bau­be­triebs­hof – PAE – Empi­re und alle, die ich ver­ges­sen habe!