SLAM AM JAM in chilliger Atmosphäre am neuen JAM

Zur zwölf­ten Run­de des Poe­try Slams „Slam am JAM“  prä­sen­tier­ten sechs Poe­try Slam­mer am ver­gan­ge­nen Sams­tag dem Publi­kum ihre selbst­ver­fass­ten Tex­te. Dabei konn­te sich Jann Watt­jes in zwei Run­den durch­set­zen und ent­schied den Dich­ter-Wett­streit schließ­lich für sich.

Im lite­ra­ri­schen Vor­trags­wett­be­werb tra­ten  Laan­der Karu­so, John­ny Dou­bley­ou, Paul Bresan, Kira Mül­ler, Jann Watt­jes und Jen­ny Rieck gegen­ein­an­der an. Der Slam fand zum zwei­ten Mal im chil­li­gen Außen­be­reich des Jams statt, wel­ches den zahl­reich erschie­ne­nen Zuschau­ern ermög­lich­te, den Poe­try Slam tiefen­ent­spannt zu genie­ßen.  Bereits um 19:30 begeis­ter­te die Solo­künst­le­rin Fink­bass zum Ein­stieg mit eige­nen Songs, einer Mischung aus Loop-Bass, Beats und sphä­ri­schem Gesang.

Die sechs Künst­ler hat­ten bei ihren selbst­ver­fass­ten Tex­ten jeg­li­che Frei­hei­ten. Das sorg­te dafür, dass der Abend inhalt­lich viel­fäl­tig gefüllt wur­de. Das Publi­kum hat­te somit viel Zeit zum Lachen, eini­ge Künst­ler setz­ten jedoch auf der ande­ren Sei­te auch auf nach­denk­li­che Bei­trä­ge, wie die feh­len­de Zeit in der heu­ti­gen Gesell­schaft, wel­che dafür sorg­ten, dass man immer wie­der ins Grü­beln geriet.

Zu Anfang wur­den sie­ben frei­wil­li­ge Punkt­rich­ter aus­ge­wählt, die durch ihre Punk­te­ver­ga­be ent­schie­den, wel­che drei Künst­ler in einer zwei­ten Run­de sich noch ein­mal bewei­sen dür­fen.

Hier­bei konn­te  John­ny Dou­bley­ou, Jann Watt­jes und Jen­ny Rieck  die Jury für sich gewin­nen. Im Fina­le wur­de durch Applaus­be­stim­mung Jann Watt­jes zum Sie­ger des Poe­try Slams gekürt, wel­cher zuvor das Publi­kum mit sei­nen humor­vol­len Bei­trä­gen für sich begeis­tern konn­te.

Mode­riert wur­de der Slam von Jens Kotal­la, der im Herbst den Slam by Natu­re im JAM ver­an­stal­ten wird.