Am Sonntag hat der Kinderliedermacher Alex Schmeisser im JAM für ein volles Haus und begeistertes Publikum gesorgt. Der Mainzer brachte die Meppener Kinder und Familien mit seiner handgemachter Musik unter dem Motto “Lieder aus dem Koffer” zum Mitsingen und Mittanzen. Das JAM-Team versorgte die Besucher mit einem Familienfrühstück zum Selbstkostenpreis. Ermöglicht wurde die Veranstaltung durch eine Zuwendung vom ehemaligen Familenverband Emsland.
AKTUELL
25 JAHRE MEPPENER KULTBAND WONDERLAND
Viele Freunde, Verwandte und dazu natürlich die vielen Fans der Meppener Band Wonderland haben zusammen mit den Musikern das 25jährige Bestehen der Rock-Pop-Kapelle im Meppener JAM gefeiert.
Ingo Brümmer, Martin Tranel, Karsten Streeck, Christoph Beckering und Carsten de Groot, haben bei ihrem Jubiläums-Gig auch mehrere „musikalische Wegbegleiter“ auf die JAM-Bühne geholt, und so wurde es ein groovendes Happening für alle, die an diesem Samstagabend dabei waren. Natürlich standen sämtliche selbst geschriebenen Wonderlandhits wie „Morning Light“, „Heartland“ und „Stay“ auf der Setlist der Meppener Band. Eingeleitet wurde das Jubiläumskonzert mit einem atmosphärischen Synthesizer-Sample-Intro und einer Fotocollage auf der Leinwand hinter den Musikern. Bei „Feel“ ging es dann für die Musiker „On Stage“.
Neu bei Wonderland ist, dass die jetzt auch einige deutsche Lieder ins Programm aufgenommen haben, etwa „Novembertag“, das auf ihrer zweiten Platte als hidden Track zu hören war. Dazu gab es die Uraufführungen von „Alles auf Anfang“, „Wunder geschehen“ und „Solange du da bist“. Und auch der älteste Wonderland-Song „Every Day“ durfte nicht fehlen. Es gab dynamische Rockmucke, den Sound der 1990er und romantischen Balladen aufs Ohr. Das alles im knackigen Sound und mit musikhandwerklichem Können.
Auch die musikalischen „Bühnengäste“ Ulrich Kaßburg, Eike Kumbrink, Jens Wekenborg, Anna Schröer, Christian Ahlers, Volker Brümmer und Jonas Egbers zeigten was sie so drauf haben und ernteten dafür lauten Szenenapplaus.
Das war eine spannende, unterhaltsame Zeitreise, beginnend in den späten 1980ern bis hinein in die Gegenwart und „Wonderland-Zukunft“, gespickt mit akustischen und bildlichen Erinnerungen. (Text: G. Mecklenborg, NOZ)
WIR SUCHEN VERANSTALTER FÜR SOMMERFERIENPROGRAMM 2019
Auch in diesem Jahr möchte die Stadt Meppen wieder ein aufregendes und abwechslungsreiches Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche in Meppen anbieten. Damit die Umsetzung möglich ist, ist das Jugend- und Kulturzentrum JAM auf die Unterstützung und Mithilfe von Vereinen, sonstigen Organisatoren und Privatpersonen angewiesen.
Wer zwischen dem 4. Juli 2019 und dem 14. August 2019 am Sommerferienprogramm mitwirken möchte, kann bis Montag, 8. April 2019 unter www.ferienprogramm-meppen.de einen Meldebogen ausfüllen oder sich zu den Öffnungszeiten des JAM, An der Bleiche 3 melden. Fragen zum Ferienprogramm beantworten Lisa Schulte unter Telefon 05931/153436 und Sandra Thien unter Telefon 05931/153435 oder per E‑Mail an ferienprogramm@meppen.de. Allgemeine Informationen können unter www.ferienprogramm-meppen.de eingesehen werden. Neben den sich schon seit Jahren bewährten Veranstaltungen wie Kreativ- oder Sportangebote sowie Besichtigungen ist die Stadt Meppen offen und dankbar über neue Ideen und Angebote.
KÜNSTLER SCHAFFEN URBAN-ART FÜR MEPPENER BAHNHOF AM JAM
Zu einem Freiluft-Atelier ist an drei Tagen das Jugend- und Kulturzentrum Jam in Meppen geworden. Urban-Art-Künstler gestalteten hier insgesamt 26 Werke, die ab Herbst 2019 quasi als Dauerausstellung die Wände der dann neu gestalteten Meppener Bahnhofspassage zieren sollen. Ein prüfender Blick, dann der Griff zur Spraydose. Zischend gelangt die Farbe auf die Tafel, wird flächig oder als Kontur aufgetragen. Nach ein paar Sekunden wird innegehalten, ein Schritt zurückgemacht, begutachtet. Wieder mit prüfendem Blick. (Text und Bild: Tim Gallandi, NOZ)
Solche Szenen spielten sich am Wochenende auf dem Jam-Gelände vielfach ab. Den kreisrunden Innenhof des Gebäudes säumten von innen wie außen insgesamt 26 Metalltafeln. Anfangs noch leer, wurden die zwei mal drei Meter großen Platten mit urbaner Kunst versehen. Was dabei entstanden ist, verkörpert stilistische Vielfalt und lässt sich ab dem kommenden Herbst dauerhaft in der Unterführung des Meppener Bahnhofs betrachten.
iele sprechen von Graffiti, wobei das jedoch ein dehnbarer Überbegriff ist. Hinsichtlich des Sprayens und Malens als künstlerischer Ausdruck sprechen Kenner von Street-Art oder Urban-Art, also Straßenkunst oder urbane Kunst. Den Begriff Urban-Art bevorzugt auch Oliver Bartelds. Der aus Ostfriesland stammende Wahl-Hamburger ist studierter Soziologe und arbeitet in der Unternehmensberatung. Daneben gehört er seit mehr als 20 Jahren der Street-Art-Szene an. Beim Meppener Projekt fungiert er als Kurator. Im Auftrag von Meppener Bauamt und Jam trommelte Bartelds sechs Künstler zusammen: Amit 2.0, Arndt & Grumbowski, Moritz G. Green, Rookie und Tasek. Sie sind teils auch als Grafikdesigner oder Illustratoren tätig und haben durch ihr Schaffen internationales Renommee erlangt: Galerien stellen ihre Werke aus, Kommunen stellen ihnen Flächen zur Gestaltung bereit — so jetzt auch Meppen. Über seine Auswahl sagt Bartelds: Qualität, Reputation der Künstler und sein persönlicher Geschmack spielten dabei eine Rolle, genau wie eine stilistisch breite Fächerung: von Buchstaben-Graffiti, die vor bald 50 Jahren in New York die Keimzelle dessen bildete, was inzwischen Urban-Art ist, bis zu gegenständlichen Werken. Eine Spanne zwischen Abstraktion und Konkretem, wie sie es sie auch in anderen Bereichen moderner bildender Kunst gibt. Ein prüfender Blick, dann der Griff zur Spraydose. Zischend gelangt die Farbe auf die Tafel, wird flächig oder als Kontur aufgetragen. Nach ein paar Sekunden wird innegehalten, ein Schritt zurückgemacht, begutachtet. Wieder mit prüfendem Blick.
Solche Szenen spielten sich am Wochenende auf dem Jam-Gelände vielfach ab. Den kreisrunden Innenhof des Gebäudes säumten von innen wie außen insgesamt 26 Metalltafeln. Anfangs noch leer, wurden die zwei mal drei Meter großen Platten mit urbaner Kunst versehen. Was dabei entstanden ist, verkörpert stilistische Vielfalt und lässt sich ab dem kommenden Herbst dauerhaft in der Unterführung des Meppener Bahnhofs betrachten. Am ersten der drei Arbeitstage stand eine Ortsbegehung an, wurde der künftige Ausstellungsort besichtigt. “Jeder kam schon mit Ideen hierher”, sagt Bartelds. Dann aber galt es, sich auszutauschen, schließlich sollen die fertigen Werke (die bei allen Unterschieden eine Gemeinsamkeit haben: das Motto “Begegnung”) miteinander korrespondieren. Später stand die Frage im Raum, was wo genau hängen soll. Das Motiv des Bahnhofs als Begegnungsort war schon am zweiten Tag in den Werken von Rookie unübersehbar: Lok, Koffer, Blick auf die Uhr — hier griff der Urban-Art-Künstler und Illustrator teils die Ikonografie des (Bahn-)Reisens auf. Rookie alias Robert Matzke war aus Münster zur Gestaltungsaktion angereist, alle übrigen Mitwirkenden aus Hamburg. Mit Grumbowski, der bürgerlich Benjamin Stemmer heißt, befand sich unter den Künstlern auch jemand mit (im weitesten Sinne) Meppener Wurzeln: Sein Vater ist hier aufgewachsen, wohingegen er selbst aus Bremen stammt, aber als Kind und Jugendlicher häufig bei seiner Großmutter in Schwefingen war und noch weitere Verwandten in der Region hat. Nun will er dazu beitragen, Meppen auf die Karte der Urban-Art zu setzen. “Urban-Art schärft die Wahrnehmung von öffentlichem Raum”, sagt Bartelds. “Da bietet Meppen mit einem guten Lichtkonzept gute Möglichkeiten.” Die neue Beleuchtung ist ein wichtiger Aspekt bei der in dieser Woche startenden Sanierung der Bahnhofspassage. Sobald sie abgeschlossen ist, was im Herbst der Fall sein soll, werden die Werke installiert — 13 auf jeder Seite.
VORBEREITUNGEN ZUM KLEINSTADTFESTIVAL LAUFEN!
Über 30 ehrenamtliche Helfer kamen um 17. März im JAM zusammen, um eine neue Planungsrunde zum Kleinstadtfestival 2019 einzuläuten. Das Besondere an diesem Festival ist die Beteiligung der Jugendlichen in nahezu allen Bereichen. So wurden in Teams Einzelheiten für die Vorbereitung und Durchführung des Großereignisses am 27. Juli im Meppener Freibad geplant. Tickets gibt es für 25,- € unter kleinstadtfestival.de.
BEGEISTERNDE KLEINSTADTCOMEDY
Für zahlreiche Gags, gekonnte Pointen und das Lachen von mehr als 580 Zuschauern haben bei der Kleinstadtcomedy im Meppener Theater vier Comedians und Moderator Sven Bensmann gesorgt. (T. & B.: H. Schepers, NOZ)
Bensmann moderierte die Show bereits zum fünften Mal – gewohnt souverän. Mit gekonnten Gags, originellen Gesangsdarbietungen und witzigen Spielen zwischen den Comedy-Auftritten schaffte er es, das Publikum auf seine Seite zu ziehen. Dass dabei der eine oder andere Scherz auf Kosten eines Zuschauers ging oder der Moderator über emsländische Eigenarten witzelte, nahm das Publikum lachend hin. Eine wahre Gagsalve feuerte Bensmann ab, als er Witze zu Melodien der Band Echt vorsang, während ihn Jan Niermann am Klavier begleitete. Das Publikum honorierte seine Auftritte mit dröhnendem Gelächter und viel Applaus.
Sympathisch und humorgeladen
Tobi Freudenthal startete als erster Comedian an diesem Abend und gewann das Publikum schnell mit seiner sympathischen und humorgeladenen Sicht auf die Welt für sich. Ein festes Thema hatte er nicht, sondern plauderte munter über Dinge, die ihn beschäftigen, etwa wie Forscher herausfinden, warum viele Eisbären Linkshänder sind oder über seine Angst nach einem Horrorfilmabend. „Kennt ihr das, wenn ihr einen Horrorfilm wie Halloween geschaut habt und dann abends vor dem Spiegel steht und euch nicht mehr traut hochzusehen?“, fragte Freudenthal das Publikum. „Es könnte ja ein Killer hinter euch stehen.“ Er selbst ducke sich dann und laufe automatisch wie eine Krabbe unter dem Spiegel her. „Natürlich ist das völlig absurd. Wenn da wirklich ein Killer steht, beeindruckt den das doch nicht, dass ich wie eine Krabbe laufe. Der haut mir höchstens erst die Scheren ab und bringt mich dann trotzdem um.“
Der gelernte Buchhalter Tim Whelan gestand, dass er vor seinem Berufswechsel zum Comedian beim Smalltalk auf Partys nicht unbedingt punkten konnte. „Wenn jemand fragt, was du arbeitest und du antwortest, dass du Buchalter bist, heißt es oft: Tschüss“, berichtete Whelan und ergänzte: „Heute kann ich sagen, dass ich Comedian bin. Dann sagen die Leute: Komisch, du siehst aus wie ein Buchhalter.“ Daneben ließ sich der Engländer genüsslich über britische und deutsche Eigenarten aus. Er selbst sei kein britischer Patriot. Nur in einem Punkt habe er etwas mit seinen Landsleuten gemeinsam: „Ich bin mal eingeschlafen und als ich aufwachte, hatte ich einen furchtbaren Sonnenbrand. Dabei waren es 16 Grad, es war bewölkt, ich war in meiner Wohnung und nur das Licht in meiner Kühlschranktür brannte.“ Gelungen waren auch Whelans originelle Gesangsdarbietungen.
Erfahrungen als Sozialarbeiter
Falk Schug ließ seine Erfahrungen als Sozialarbeiter in sein Comedy-Programm einfließen. „Wenn ich die Kids frage, was ein Sozialarbeiter macht, höre ich immer, dass das ein Sozialhilfeempfänger ist, der arbeitet. Was den Lohn angeht, könnte das sogar stimmen“, sagte Schug. Manchmal müsse er die Namen von Kindern aus Problemfamilien aufnehmen. Einmal habe er eine Mutter befragt, die alle ihre sieben Kinder Sascha genannt hatte. Auf die Frage, was die Mutter mache, wenn sie nur ein bestimmtes Kind herrufen wolle, habe diese geantwortet: „Dann ruf ich sie beim Nachnamen.“ Daneben kamen Themen wie Ritalin oder das Nasepopeln auf, das nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen weit verbreitet sei, wie Schug feststellte. „Ich habe mal eine Frau im Auto gesehen, die war richtig hübsch, aber die war am Bohren. Ich dachte, der Finger in ihrer Nase kommt gleich aus dem Kofferraum wieder raus.“
Ehemaliger Herrenausstatter
Zum Ende des Abends legte Benni Stark mit seinem Auftritt noch einmal kräftig nach. Der ehemalige Herrenausstatter nahm die kleinen Tücken des Alltags und die aberwitzigen Begebenheiten seines Familien- und Beziehungslebens aufs Korn und traf damit genau den Nerv des Publikums, das aus dem Lachen nicht mehr herauskam. So berichtete Stark von seiner 83-jährigen Oma, die mit ihrem trockenen Humor ständig für Wirbel sorge: „Meine Oma hat sich neulich einen Laptop gekauft. Der Verkäufer fragt, ob sie eine Garantieverlängerung möchte. Meine Oma: Sind sie verrückt? In meinem Alter kauft man nicht mal mehr grüne Bananen.“
Als Klamottenverkäufer habe er in seinen Berufsalltag so manche absurde Situation erlebt. „Wenn die Frau mit ihrem Mann in den Laden kommt, hat Mann hat ja grundsätzlich nichts mehr zu sagen“, stellte Stark fest. Innerhalb von Minuten sichte die Gattin die gesamte Ladenauslage. „Die Dame hat dann zehn bis hundert Anzüge im Arm. Die nächsten Kunden fragen schon, wo die Herrenabteilung ist und ich so: In der Umkleidekabine.“
Die Zuschauer zeigten sich begeistert und honorierten den gelungenen Auftritt der Comedians am Ende der Veranstaltung mit minutenlangem Applaus. 2020 sei eine weitere Auflage der Kleinstadtcomedy in Meppen geplant, wie Bensmann ankündigte.
Tickets gibt es bei TIM, im JAM oder online hier!
EREIGNISREICHES METALSPEKTAKEL IM JAM
An einem sehr gut besuchten Abend im Jugend- und Kulturzentrum Jam in Meppen hat das Publikum bei „Death Triade Part 1“ ein mehr als gelungenes Konzert mit den extremen Spielarten des Metal erlebt. (T. u. B.: B. Fischer, NOZ)
Zwar begann die Veranstaltung an der Meppener Bleiche mit der krankheitsbedingten Absage der Braunschweiger Formation Goats Rising denkbar schlecht. Den beiden Bands Home Reared Meat und Disminded gelang es aber, mit Deep Dirty entsprechenden Ersatz zu besorgen.
Death Metal und Grindcore war bei der „Death Triade Part 1“ angekündigt. Wer deshalb schwarzgekleidete, finstere Typen auf der Bühne erwartete, wurde allerdings gleich von Disminded eines besseren belehrt. Das Quartett aus Wesel betrat in Badeshorts und Hawaiihemden die Bühne und gab gleich zu Beginn den Schlachtruf „Disco Disco Party Party“ aus. Musikalisch gab es allerdings Vollbedienung in Sachen Todesmetall, wobei besonders der Gitarrist immer wieder gelungene Soli und Melodien einstreute.
Voodoostab
In Sachen Show machte Disminded auch niemand etwas vor. Der große Voodoostab des Sängers Kevin hätte wahrscheinlich sogar einen Screamin‘ Jay Hawkins stolz gemacht, das Publikum wurde aber letztendlich zwischen Growls und Pig Squeals mit bunten Schwimmnudeln beworfen. Und nachdem der Frontmann bereits einen Großteil des Sets im Zuschauerraum verbracht hatte, stürmte das Publikum als Höhepunkt beim letzten Song schließlich selbst die Bühne.
Die Partystimmung war also bereits nach der ersten Band ziemlich hoch, Home Reared Meat konnten das aber tatsächlich noch toppen. Während Disminded modisch den hawaiianischen Stil vertraten, enterten Home Reared Meat in Redneck-Hinterwäldler-Outfits die Bühne. Der erste Song war dementsprechend eine irre Mixtur aus primitivem Country und Grindcore, bei dem sogar ein Banjo gekonnt zum Einsatz gebracht wurde. Im weiteren Verlauf untermauerten die Emsländer ihren Ruf als intensive, berüchtigte und positiv verrückte Liveband. Eine Show, die man selbst gesehen haben muss, bei der am Ende Hemmungen und Kleidungsstücke fielen.
Exotischer Auftritt
Der Braunschweiger Deep Dirty bot als letzter Act dann noch einen exotischen Auftritt, den wohl kaum ein Meppener in der Form schon einmal erlebt hatte. Während seine Drums von einem Tablet abspielten, stand der Solokünstler im weißen Anzug mit mexikanischer Wrestlingmaske und E‑Gitarre auf der Bühne und präsentierte heftigsten Noise-Goregrind. Sehr speziell und sicherlich nicht jedermanns Sache, was ihn aber nicht davon abhielt, in voller Kluft im Zuschauerraum den ein oder anderen Circle Pit anzuführen. Auch hier feierten einige Gäste des mit circa 150 Zuschauern sehr gut besuchten Konzerts noch einmal ausgelassen.
Das Musikprogramm im Jugend- und Kulturzentrum Jam geht weiter mit The What!? und Wonderland am 30. März sowie den Dry Dudes und Band am 20. April. Weitere Infos unter www.jam-meppen.de.
FOTOABEND DES HEIMATVEREINS MEPPEN EIN VOLLER ERFOLG! SENDUNG ONLINE!
Der Heimatverein Meppen hatte erneut alle Interessierten zu einem historischen Fotostreifzug ins Meppener Jugend- und Kulturzentrum JAM eingeladen. Im Blickpunkt standen die Hasestraße, die Emsstraße und der Püntkers Patt. An dem Abend konnten die Besucher wieder über Alltagsgeschichten ins Gespräch kommen. Das Hotel Warren, die alte Feuerwache, das frühere Elektrizitätswerk oder auch traditionsreiche Geschäfte und Handwerksbetriebe sorgten für Gesprächsstoff und regten alle Altersgruppen zum Gedankenaustausch an.
Alle, die den äußerst interessanten, unterhaltsamen und stimmungsvollen Fotoabend des Heimatvereins im JAM nicht mitverfolgen konnten, können sich hier die Veranstaltung als TV-Mitschnitt des JAM-Teams nun noch mal als Aufzeichnung anschauen. Viel Spaß! https://www.youtube.com/watch?v=cwmkYCayo5g
FAMILIENVERBAND EMSLAND NORD SPENDET 4000 EURO FÜR JUGENDARBEIT
Der Familienverband Emsland Nord spendete nach seiner Auflösung 4000 Euro für die städtische Jugendarbeit. Bürgermeister Helmut Knurbein und Stadtjugendpfleger Karsten Streeck nahmen den symbolischen Scheck entgegen.
Der Deutsche Familienverband (DFV) engagiert sich seit 90 Jahren für die Belange der Familien in Deutschland auf lokaler, regionaler und bundesweiter Ebene. Im 40. Jubiläumsjahr 2017 musste der DFV Kreisverband Emsland seine Auflösung beschließen. „Unsere Arbeit war ehrenamtlich nicht mehr leistbar“, führte der scheidende DFV-Kreisvorsitzende Emil Klünder insbesondere personelle und finanzielle Gründe für diesen Schritt an. Der Schwerpunkt der Arbeit des Familienverbandes lag auf der Bearbeitung von Familienerholungsanträgen für das Land Niedersachsen und den Landkreis Emsland sowie Mutter/Vater-Kind Kuren.
Darüber hinaus wurden unter anderem Veranstaltungen für die Mitglieder, wie der Familientag auf Schloss Dankern, Nikolausfeiern und Ausflüge durchgeführt. Auch am Weltkindertag der Stadt Meppen hat sich der DFV Emsland beteiligt. Das Beratungsangebot würde nunmehr durch die Caritas und die Diakonie geleistet, so Klünder.
Der Kassensturz des Verbandes schloss mit einem Ergebnis von 4000 Euro, die nunmehr der städtischen Jugendarbeit zugutekommen.
Stadtjugendpfleger Karsten Streeck und sein Team vom Jam haben auch bereits eine Idee, wofür die Spende verwendet werden könnte. „Regelmäßig in den vergangenen Jahren haben wir in Kooperation mit dem Freiwilligenzentrum Meppen sehr erfolgreich ein sonntägliches Familienfrühstück durchgeführt, bei dem es kostenfrei verschiedene Darbietungen von Kindermusikern gab und die Kids zum Singen, Spielen und Mitmachen animiert wurden. Aus Kostengründen mussten wir zuletzt darauf verzichten und würde diese Veranstaltung mit der großzügigen Spende gerne wieder aufleben lassen“, so Streeck.
„Damit würde das Geld einer Aktion zugutekommen, die auch den Grundgedanken des Familienverbandes widerspiegelt“, ergänzte Bürgermeister Knurbein und dankte im Namen der Stadt Meppen.
1. KLEINSTADT-WINTERFEST AM JAM: KALT UND SEHR COOL
Seit sechs Jahren gibt es in Meppen jeden Sommer das Kleinstadtfest, welches mittlerweile über Meppen hinaus bekannt ist. Dieses Jahr dann zum ersten Mal eben dieses Jugendkulturfest, welches mit Unterstützung des JAM ausschließlich von Ehrenamtlichen auf die Beine gestellt wird, zusätzlich auch im frostigen Januar. Bei passenden Minusgraden bot das Feuer in der Mitte des JAM-Innenhofes den beliebtesten Aufenthaltsort der Veranstaltung. Mit einem heißen Cocktail in der einen und gutem, warmen Essen (natürlich alles frisch und selbst vom Kleinstadtkinder-Koch zubereitet) in der anderen Hand ließen sich die Temperaturen wunderbar aushalten. Auf der kleinen und toll beleuchteten Außenbühne sorgten Christian Holt und die Dry Dudes für heiße Klänge, nachdem auf der Indoorbühne die Band “Voll Karacho” aus dem St. Vitus-Werk das Fest eröffnete. Um dann letztlich noch nicht draußen fest zu frieren, wurde zur späteren Stunde die Veranstaltung in‘s warme Innere des Jugendzentrums verlagert. Dort gaben dann “Wilderlife” aus Haren und “Liebe 3000” aus Lingen ihre rockigen Gitarrenriffs, gepaart mit Texten über Liebe und Co. zum Besten. (T. u. Bilder: Melli Silies, Eventview)







































































































































































































































