WIR SUCHEN VERANSTALTER FÜR SOMMERFERIENPROGRAMM 2019

Auch in die­sem Jahr möch­te die Stadt Mep­pen wie­der ein auf­re­gen­des und abwechs­lungs­rei­ches Feri­en­pro­gramm für Kin­der und Jugend­li­che in Mep­pen anbie­ten. Damit die Umset­zung mög­lich ist, ist das Jugend- und Kul­tur­zen­trum JAM auf die Unter­stüt­zung und Mit­hil­fe von Ver­ei­nen, sons­ti­gen Orga­ni­sa­to­ren und Pri­vat­per­so­nen ange­wie­sen.

Wer zwi­schen dem 4. Juli 2019 und dem 14. August 2019 am Som­mer­fe­ri­en­pro­gramm mit­wir­ken möch­te, kann bis Mon­tag, 8. April 2019 unter www.ferienprogramm-meppen.de einen Mel­de­bo­gen aus­fül­len oder sich zu den Öff­nungs­zei­ten des JAM, An der Blei­che 3 mel­den. Fra­gen zum Feri­en­pro­gramm beant­wor­ten Lisa Schul­te unter Tele­fon 05931/153436 und San­dra Thien unter Tele­fon 05931/153435 oder per E‑Mail an ferienprogramm@meppen.de. All­ge­mei­ne Infor­ma­tio­nen kön­nen unter www.ferienprogramm-meppen.de ein­ge­se­hen wer­den. Neben den sich schon seit Jah­ren bewähr­ten Ver­an­stal­tun­gen wie Krea­tiv- oder Sport­an­ge­bo­te sowie Besich­ti­gun­gen ist die Stadt Mep­pen offen und dank­bar über neue Ideen und Ange­bo­te.

KÜNSTLER SCHAFFEN URBAN-ART FÜR MEPPENER BAHNHOF AM JAM

Zu einem Frei­luft-Ate­lier ist an drei Tagen das Jugend- und Kul­tur­zen­trum Jam in Mep­pen gewor­den. Urban-Art-Künst­ler gestal­te­ten hier ins­ge­samt 26 Wer­ke, die ab Herbst 2019 qua­si als Dau­er­aus­stel­lung die Wän­de der dann neu gestal­te­ten Mep­pe­ner Bahn­hofs­pas­sa­ge zie­ren sol­len. Ein prü­fen­der Blick, dann der Griff zur Spray­do­se. Zischend gelangt die Far­be auf die Tafel, wird flä­chig oder als Kon­tur auf­ge­tra­gen. Nach ein paar Sekun­den wird inne­ge­hal­ten, ein Schritt zurück­ge­macht, begut­ach­tet. Wie­der mit prü­fen­dem Blick. (Text und Bild: Tim Gal­lan­di, NOZ)

Sol­che Sze­nen spiel­ten sich am Wochen­en­de auf dem Jam-Gelän­de viel­fach ab. Den kreis­run­den Innen­hof des Gebäu­des säum­ten von innen wie außen ins­ge­samt 26 Metall­ta­feln. Anfangs noch leer, wur­den die zwei mal drei Meter gro­ßen Plat­ten mit urba­ner Kunst ver­se­hen. Was dabei ent­stan­den ist, ver­kör­pert sti­lis­ti­sche Viel­falt und lässt sich ab dem kom­men­den Herbst dau­er­haft in der Unter­füh­rung des Mep­pe­ner Bahn­hofs betrach­ten.

iele spre­chen von Graf­fi­ti, wobei das jedoch ein dehn­ba­rer Über­be­griff ist. Hin­sicht­lich des Spray­ens und Malens als künst­le­ri­scher Aus­druck spre­chen Ken­ner von Street-Art oder Urban-Art, also Stra­ßen­kunst oder urba­ne Kunst. Den Begriff Urban-Art bevor­zugt auch Oli­ver Bar­tel­ds. Der aus Ost­fries­land stam­men­de Wahl-Ham­bur­ger ist stu­dier­ter Sozio­lo­ge und arbei­tet in der Unter­neh­mens­be­ra­tung. Dane­ben gehört er seit mehr als 20 Jah­ren der Street-Art-Sze­ne an. Beim Mep­pe­ner Pro­jekt fun­giert er als Kura­tor. Im Auf­trag von Mep­pe­ner Bau­amt und Jam trom­mel­te Bar­tel­ds sechs Künst­ler zusam­men: Amit 2.0, Arndt & Grum­bow­ski, Moritz G. Green, Roo­kie und Tasek. Sie sind teils auch als Gra­fik­de­si­gner oder Illus­tra­to­ren tätig und haben durch ihr Schaf­fen inter­na­tio­na­les Renom­mee erlangt: Gale­rien stel­len ihre Wer­ke aus, Kom­mu­nen stel­len ihnen Flä­chen zur Gestal­tung bereit — so jetzt auch Mep­pen. Über sei­ne Aus­wahl sagt Bar­tel­ds: Qua­li­tät, Repu­ta­ti­on der Künst­ler und sein per­sön­li­cher Geschmack spiel­ten dabei eine Rol­le, genau wie eine sti­lis­tisch brei­te Fäche­rung: von Buch­sta­ben-Graf­fi­ti, die vor bald 50 Jah­ren in New York die Keim­zel­le des­sen bil­de­te, was inzwi­schen Urban-Art ist, bis zu gegen­ständ­li­chen Wer­ken. Eine Span­ne zwi­schen Abs­trak­ti­on und Kon­kre­tem, wie sie es sie auch in ande­ren Berei­chen moder­ner bil­den­der Kunst gibt. Ein prü­fen­der Blick, dann der Griff zur Spray­do­se. Zischend gelangt die Far­be auf die Tafel, wird flä­chig oder als Kon­tur auf­ge­tra­gen. Nach ein paar Sekun­den wird inne­ge­hal­ten, ein Schritt zurück­ge­macht, begut­ach­tet. Wie­der mit prü­fen­dem Blick.

Sol­che Sze­nen spiel­ten sich am Wochen­en­de auf dem Jam-Gelän­de viel­fach ab. Den kreis­run­den Innen­hof des Gebäu­des säum­ten von innen wie außen ins­ge­samt 26 Metall­ta­feln. Anfangs noch leer, wur­den die zwei mal drei Meter gro­ßen Plat­ten mit urba­ner Kunst ver­se­hen. Was dabei ent­stan­den ist, ver­kör­pert sti­lis­ti­sche Viel­falt und lässt sich ab dem kom­men­den Herbst dau­er­haft in der Unter­füh­rung des Mep­pe­ner Bahn­hofs betrach­ten. Am ers­ten der drei Arbeits­ta­ge stand eine Orts­be­ge­hung an, wur­de der künf­ti­ge Aus­stel­lungs­ort besich­tigt. “Jeder kam schon mit Ideen hier­her”, sagt Bar­tel­ds. Dann aber galt es, sich aus­zu­tau­schen, schließ­lich sol­len die fer­ti­gen Wer­ke (die bei allen Unter­schie­den eine Gemein­sam­keit haben: das Mot­to “Begeg­nung”) mit­ein­an­der kor­re­spon­die­ren. Spä­ter stand die Fra­ge im Raum, was wo genau hän­gen soll. Das Motiv des Bahn­hofs als Begeg­nungs­ort war schon am zwei­ten Tag in den Wer­ken von Roo­kie unüber­seh­bar: Lok, Kof­fer, Blick auf die Uhr — hier griff der Urban-Art-Künst­ler und Illus­tra­tor teils die Iko­no­gra­fie des (Bahn-)Reisens auf. Roo­kie ali­as Robert Matz­ke war aus Müns­ter zur Gestal­tungs­ak­ti­on ange­reist, alle übri­gen Mit­wir­ken­den aus Ham­burg. Mit Grum­bow­ski, der bür­ger­lich Ben­ja­min Stem­mer heißt, befand sich unter den Künst­lern auch jemand mit (im wei­tes­ten Sin­ne) Mep­pe­ner Wur­zeln: Sein Vater ist hier auf­ge­wach­sen, wohin­ge­gen er selbst aus Bre­men stammt, aber als Kind und Jugend­li­cher häu­fig bei sei­ner Groß­mutter in Schwe­fin­gen war und noch wei­te­re Ver­wand­ten in der Regi­on hat. Nun will er dazu bei­tra­gen, Mep­pen auf die Kar­te der Urban-Art zu set­zen. “Urban-Art schärft die Wahr­neh­mung von öffent­li­chem Raum”, sagt Bar­tel­ds. “Da bie­tet Mep­pen mit einem guten Licht­kon­zept gute Mög­lich­kei­ten.” Die neue Beleuch­tung ist ein wich­ti­ger Aspekt bei der in die­ser Woche star­ten­den Sanie­rung der Bahn­hofs­pas­sa­ge. Sobald sie abge­schlos­sen ist, was im Herbst der Fall sein soll, wer­den die Wer­ke instal­liert — 13 auf jeder Sei­te.

VORBEREITUNGEN ZUM KLEINSTADTFESTIVAL LAUFEN!

Über 30 ehren­amt­li­che Hel­fer kamen um 17. März im JAM zusam­men, um eine neue Pla­nungs­run­de zum Klein­stadt­fes­ti­val 2019 ein­zu­läu­ten. Das Beson­de­re an die­sem Fes­ti­val ist die Betei­li­gung der Jugend­li­chen in nahe­zu allen Berei­chen. So wur­den in Teams Ein­zel­hei­ten für die Vor­be­rei­tung und Durch­füh­rung des Groß­ereig­nis­ses am 27. Juli im Mep­pe­ner Frei­bad geplant. Tickets gibt es für 25,- € unter kleinstadtfestival.de.

BEGEISTERNDE KLEINSTADTCOMEDY

Für zahl­rei­che Gags, gekonn­te Poin­ten und das Lachen von mehr als 580 Zuschau­ern haben bei der Klein­stadt­co­me­dy im Mep­pe­ner Thea­ter vier Come­di­ans und Mode­ra­tor Sven Bens­mann gesorgt. (T. & B.: H. Sche­pers, NOZ)

Bens­mann mode­rier­te die Show bereits zum fünf­ten Mal – gewohnt sou­ve­rän. Mit gekonn­ten Gags, ori­gi­nel­len Gesangs­dar­bie­tun­gen und wit­zi­gen Spie­len zwi­schen den Come­dy-Auf­trit­ten schaff­te er es, das Publi­kum auf sei­ne Sei­te zu zie­hen. Dass dabei der eine oder ande­re Scherz auf Kos­ten eines Zuschau­ers ging oder der Mode­ra­tor über ems­län­di­sche Eigen­ar­ten wit­zel­te, nahm das Publi­kum lachend hin. Eine wah­re Gag­s­al­ve feu­er­te Bens­mann ab, als er Wit­ze zu Melo­dien der Band Echt vor­sang, wäh­rend ihn Jan Nier­mann am Kla­vier beglei­te­te. Das Publi­kum hono­rier­te sei­ne Auf­trit­te mit dröh­nen­dem Geläch­ter und viel Applaus.

Sympathisch und humorgeladen

Tobi Freu­den­thal star­te­te als ers­ter Come­di­an an die­sem Abend und gewann das Publi­kum schnell mit sei­ner sym­pa­thi­schen und humor­ge­la­de­nen Sicht auf die Welt für sich. Ein fes­tes The­ma hat­te er nicht, son­dern plau­der­te mun­ter über Din­ge, die ihn beschäf­ti­gen, etwa wie For­scher her­aus­fin­den, war­um vie­le Eis­bä­ren Links­hän­der sind oder über sei­ne Angst nach einem Hor­ror­film­abend. „Kennt ihr das, wenn ihr einen Hor­ror­film wie Hal­lo­ween geschaut habt und dann abends vor dem Spie­gel steht und euch nicht mehr traut hoch­zu­se­hen?“, frag­te Freu­den­thal das Publi­kum. „Es könn­te ja ein Kil­ler hin­ter euch ste­hen.“ Er selbst ducke sich dann und lau­fe auto­ma­tisch wie eine Krab­be unter dem Spie­gel her. „Natür­lich ist das völ­lig absurd. Wenn da wirk­lich ein Kil­ler steht, beein­druckt den das doch nicht, dass ich wie eine Krab­be lau­fe. Der haut mir höchs­tens erst die Sche­ren ab und bringt mich dann trotz­dem um.“

Der gelern­te Buch­hal­ter Tim Whel­an gestand, dass er vor sei­nem Berufs­wech­sel zum Come­di­an beim Small­talk auf Par­tys nicht unbe­dingt punk­ten konn­te. „Wenn jemand fragt, was du arbei­test und du ant­wor­test, dass du Buch­al­ter bist, heißt es oft: Tschüss“, berich­te­te Whel­an und ergänz­te: „Heu­te kann ich sagen, dass ich Come­di­an bin. Dann sagen die Leu­te: Komisch, du siehst aus wie ein Buch­hal­ter.“ Dane­ben ließ sich der Eng­län­der genüss­lich über bri­ti­sche und deut­sche Eigen­ar­ten aus. Er selbst sei kein bri­ti­scher Patri­ot. Nur in einem Punkt habe er etwas mit sei­nen Lands­leu­ten gemein­sam: „Ich bin mal ein­ge­schla­fen und als ich auf­wach­te, hat­te ich einen furcht­ba­ren Son­nen­brand. Dabei waren es 16 Grad, es war bewölkt, ich war in mei­ner Woh­nung und nur das Licht in mei­ner Kühl­schrank­tür brann­te.“ Gelun­gen waren auch Whel­ans ori­gi­nel­le Gesangs­dar­bie­tun­gen.

Erfahrungen als Sozialarbeiter

Falk Schug ließ sei­ne Erfah­run­gen als Sozi­al­ar­bei­ter in sein Come­dy-Pro­gramm ein­flie­ßen. „Wenn ich die Kids fra­ge, was ein Sozi­al­ar­bei­ter macht, höre ich immer, dass das ein Sozi­al­hil­fe­emp­fän­ger ist, der arbei­tet. Was den Lohn angeht, könn­te das sogar stim­men“, sag­te Schug. Manch­mal müs­se er die Namen von Kin­dern aus Pro­blem­fa­mi­li­en auf­neh­men. Ein­mal habe er eine Mut­ter befragt, die alle ihre sie­ben Kin­der Sascha genannt hat­te. Auf die Fra­ge, was die Mut­ter mache, wenn sie nur ein bestimm­tes Kind her­ru­fen wol­le, habe die­se geant­wor­tet: „Dann ruf ich sie beim Nach­na­men.“ Dane­ben kamen The­men wie Rita­lin oder das Nase­po­peln auf, das nicht nur bei Kin­dern, son­dern auch bei Erwach­se­nen weit ver­brei­tet sei, wie Schug fest­stell­te. „Ich habe mal eine Frau im Auto gese­hen, die war rich­tig hübsch, aber die war am Boh­ren. Ich dach­te, der Fin­ger in ihrer Nase kommt gleich aus dem Kof­fer­raum wie­der raus.“

Ehemaliger Herrenausstatter

Zum Ende des Abends leg­te Ben­ni Stark mit sei­nem Auf­tritt noch ein­mal kräf­tig nach. Der ehe­ma­li­ge Her­ren­aus­stat­ter nahm die klei­nen Tücken des All­tags und die aber­wit­zi­gen Bege­ben­hei­ten sei­nes Fami­li­en- und Bezie­hungs­le­bens aufs Korn und traf damit genau den Nerv des Publi­kums, das aus dem Lachen nicht mehr her­aus­kam. So berich­te­te Stark von sei­ner 83-jäh­ri­gen Oma, die mit ihrem tro­cke­nen Humor stän­dig für Wir­bel sor­ge: „Mei­ne Oma hat sich neu­lich einen Lap­top gekauft. Der Ver­käu­fer fragt, ob sie eine Garan­tie­ver­län­ge­rung möch­te. Mei­ne Oma: Sind sie ver­rückt? In mei­nem Alter kauft man nicht mal mehr grü­ne Bana­nen.“

Als Kla­mot­ten­ver­käu­fer habe er in sei­nen Berufs­all­tag so man­che absur­de Situa­ti­on erlebt. „Wenn die Frau mit ihrem Mann in den Laden kommt, hat Mann hat ja grund­sätz­lich nichts mehr zu sagen“, stell­te Stark fest. Inner­halb von Minu­ten sich­te die Gat­tin die gesam­te Laden­aus­la­ge. „Die Dame hat dann zehn bis hun­dert Anzü­ge im Arm. Die nächs­ten Kun­den fra­gen schon, wo die Her­ren­ab­tei­lung ist und ich so: In der Umklei­de­ka­bi­ne.“

Die Zuschau­er zeig­ten sich begeis­tert und hono­rier­ten den gelun­ge­nen Auf­tritt der Come­di­ans am Ende der Ver­an­stal­tung mit minu­ten­lan­gem Applaus. 2020 sei eine wei­te­re Auf­la­ge der Klein­stadt­co­me­dy in Mep­pen geplant, wie Bens­mann ankün­dig­te.

Tickets gibt es bei TIM, im JAM oder online hier!

EREIGNISREICHES METALSPEKTAKEL IM JAM

An einem sehr gut besuch­ten Abend im Jugend- und Kul­tur­zen­trum Jam in Mep­pen hat das Publi­kum bei „Death Tria­de Part 1“ ein mehr als gelun­ge­nes Kon­zert mit den extre­men Spiel­ar­ten des Metal erlebt. (T. u. B.: B. Fischer, NOZ)

Zwar begann die Ver­an­stal­tung an der Mep­pe­ner Blei­che mit der krank­heits­be­ding­ten Absa­ge der Braun­schwei­ger For­ma­ti­on Goa­ts Rising denk­bar schlecht. Den bei­den Bands Home Rea­red Meat und Dis­min­ded gelang es aber, mit Deep Dir­ty ent­spre­chen­den Ersatz zu besor­gen.

Death Metal und Grind­core war bei der „Death Tria­de Part 1“ ange­kün­digt. Wer des­halb schwarz­ge­klei­de­te, fins­te­re Typen auf der Büh­ne erwar­te­te, wur­de aller­dings gleich von Dis­min­ded eines bes­se­ren belehrt. Das Quar­tett aus Wesel betrat in Bades­horts und Hawaii­hem­den die Büh­ne und gab gleich zu Beginn den Schlacht­ruf „Dis­co Dis­co Par­ty Par­ty“ aus. Musi­ka­lisch gab es aller­dings Voll­be­die­nung in Sachen Todes­me­tall, wobei beson­ders der Gitar­rist immer wie­der gelun­ge­ne Soli und Melo­dien ein­streu­te.

Voodoostab

In Sachen Show mach­te Dis­min­ded auch nie­mand etwas vor. Der gro­ße Voo­doo­stab des Sän­gers Kevin hät­te wahr­schein­lich sogar einen Screa­m­in‘ Jay Haw­kins stolz gemacht, das Publi­kum wur­de aber letzt­end­lich zwi­schen Growls und Pig Sque­als mit bun­ten Schwimm­nu­deln bewor­fen. Und nach­dem der Front­mann bereits einen Groß­teil des Sets im Zuschau­er­raum ver­bracht hat­te, stürm­te das Publi­kum als Höhe­punkt beim letz­ten Song schließ­lich selbst die Büh­ne.

Die Par­ty­stim­mung war also bereits nach der ers­ten Band ziem­lich hoch, Home Rea­red Meat konn­ten das aber tat­säch­lich noch top­pen. Wäh­rend Dis­min­ded modisch den hawai­ia­ni­schen Stil ver­tra­ten, enter­ten Home Rea­red Meat in Red­neck-Hin­ter­wäld­ler-Out­fits die Büh­ne. Der ers­te Song war dem­entspre­chend eine irre Mix­tur aus pri­mi­ti­vem Coun­try und Grind­core, bei dem sogar ein Ban­jo gekonnt zum Ein­satz gebracht wur­de. Im wei­te­ren Ver­lauf unter­mau­er­ten die Ems­län­der ihren Ruf als inten­si­ve, berüch­tig­te und posi­tiv ver­rück­te Live­band. Eine Show, die man selbst gese­hen haben muss, bei der am Ende Hem­mun­gen und Klei­dungs­stü­cke fie­len.

Exotischer Auftritt

Der Braun­schwei­ger Deep Dir­ty bot als letz­ter Act dann noch einen exo­ti­schen Auf­tritt, den wohl kaum ein Mep­pe­ner in der Form schon ein­mal erlebt hat­te. Wäh­rend sei­ne Drums von einem Tablet abspiel­ten, stand der Solo­künst­ler im wei­ßen Anzug mit mexi­ka­ni­scher Wrest­ling­mas­ke und E‑Gitarre auf der Büh­ne und prä­sen­tier­te hef­tigs­ten Noi­se-Gore­grind. Sehr spe­zi­ell und sicher­lich nicht jeder­manns Sache, was ihn aber nicht davon abhielt, in vol­ler Kluft im Zuschau­er­raum den ein oder ande­ren Cir­cle Pit anzu­füh­ren. Auch hier fei­er­ten eini­ge Gäs­te des mit cir­ca 150 Zuschau­ern sehr gut besuch­ten Kon­zerts noch ein­mal aus­ge­las­sen.

Das Musik­pro­gramm im Jugend- und Kul­tur­zen­trum Jam geht wei­ter mit The What!? und Won­der­land am 30. März sowie den Dry Dudes und Band am 20. April. Wei­te­re Infos unter www.jam-meppen.de.

28.3.2019: BAM im JAM: Berufsinfo für Jugendliche

Du bist auf der Suche nach dei­nem Weg in Rich­tung Ausbildung/ Arbeit? Dann komm am 28.03.2019 im JAM vor­bei.Wir, die Jugend­be­rufs­agen­tur, möch­ten dich unter­stüt­zen zu den The­men: Berufs­ori­en­tie­rung, wo fin­de ich eine Ausbildung/ Arbeit, wie schrei­be ich eine Bewer­bung und was habe ich sonst noch für Mög­lich­kei­ten, wenn ich kei­ne Aus­bil­dung oder Arbeit suche. Du kannst sel­ber ent­schei­den zu wel­chem der The­men du dich bei uns infor­mie­ren möch­test. In der Zeit von 14–18 Uhr sind wir für dich als Ansprech­part­ner da.  Du brauchst kei­nen Ter­min oder kla­re beruf­li­che Vor­stel­lun­gen, schau ein­fach mal rein, jeder ist will­kom­men, wir freu­en uns auf dich. Wir wol­len nicht nur Fra­gen klä­ren, son­dern bie­ten dir auch an mit uns eine Bewer­bung zu ver­fas­sen.

Ist dir das noch nicht genug? Ger­ne kannst du einen wei­te­ren Ter­min mit uns ver­ein­ba­ren.

5.4.2019: Oster-Pool-Party im Emsbad

Es ist mal wie­der so weit… pas­send zum Start der Oster­fe­ri­en fin­det direkt am letz­ten Schul­tag, Frei­tag den 05.04.2019 eine Pool Par­ty statt!!!
Kommt vor­bei und fei­ert mit dem Pool­par­ty-Team vom JAM mit Musik, coo­len Spie­len und Chal­len­ges im Ems­bad! Zudem könnt ihr wie­der was coo­les gewin­nen! Seid dabei! Wir freu­en uns auf euch.

Ter­min: Frei­tag, 05.04.2019
Zeit: 18–21 Uhr
Ort: Ems­bad, 49716 Mep­pen
Ein­tritt: Bade-Ein­tritt (ab 8 Jah­ren mit Schwimm­si­cher­heit)

28.05.2019: Dréimire (Irland)

Dré­i­mi­re for­mier­te sich als Duo in Ding­le, Co. Ker­ry Irland mit den dort ansäs­si­gen Musi­kern Ben Jan­ning (Bass) und Mat­tie Bar­ker (Gitar­re). Bei­de stu­dier­ten Musik an der renom­mier­ten Musik­hoch­schu­le in Dub­lin. Bei­de arbei­te­ten in den letz­ten Jah­ren als Musi­ker mit einer wei­ten Band­brei­te ver­schie­de­ner Musik­rich­tun­gen mit unter­schied­li­chen Grö­ßen der Musik­bran­che in Irland zusam­men. Die­se Ein­flüs­se zeich­nen auch die Live-Show von Dré­í­mi­re aus: Tra­di­tio­nel­le iri­sche Musik, Gypsy und Con­tem­pora­ry Jazz sowie Funk bestim­men die Cha­rak­te­ris­tik ihrer Musik.

Dré­i­mi­re hat seit ihrer Grün­dung mit ver­schie­de­nen bekann­ten iri­schen Musi­kern zusam­men­ge­ar­bei­tet u.a. mit dem inter­na­tio­nal bekann­ten Ron­an Ó Sno­dai­gh von der Iri­schen “Super Group” Kila, Jon San­ders und mit der Gei­ge­rin und Mul­ti­in­stru­men­ta­lis­tin, Cla­re Sands, die von der Musik­fach­pres­se als “Rising Star” der inter­na­tio­na­len Musik­sze­ne bezeich­net wird. Mit die­ser Aus­nahme­mu­si­ke­rin kom­men DRÉIMIRE nun für eini­ge Auf­trit­te und Fes­ti­vals nach Deutsch­land und wer­den ihr Publi­kum mit ein­fühl­sa­mer Musik in ihren Bann zie­hen! Ver­an­stal­ter: TIM, Ein­lass: 19:00 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr.

Tickets im VVK bei TIM oder online hier!

24.10.2019: “Platt satt!” mit DE GRUP (DE/NL)

Eine musi­ka­li­sche Rei­se über Gren­zen hin­weg. Das Musik­thea­ter­stück „DE GRUP“ („Die Gren­ze“) han­delt von der Fami­li­en­ge­schich­te des Bre­mer Folk­mu­si­kers Otto Groo­te und des Gro­nin­ger Lie­der­ma­chers Bert Had­ders. Ihre Vor­fah­ren wur­den in Dren­the gebo­ren, bei­de ohne gol­de­nen Löf­fel im Mund. Ottos Groß­va­ter emi­grier­te nach Deutsch­land, um der Armut in sei­ner Hei­mat zu ent­kom­men, wäh­rend Berts Groß­va­ter in den Nie­der­lan­den blieb. Zusam­men mit der Thea­ter­grup­pe „Iem­ans­land“ erzäh­len sie von Armut und Reich­tum — vom Blei­ben oder Gehen — und vom Fei­ern und Arbei­ten. „DE GRUP“ ist eine mit­rei­ßen­de und berüh­ren­de Rei­se, die natio­na­le Gren­zen über­win­det. Die Ver­an­stal­tung ist Teil des Kul­tur­fes­ti­vals „Platt­Satt“ der Ems­län­di­schen Land­schaft e.V. (Pro­gramm unter www.emslaendische-landschaft.de).
Ein­lass: 19 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr.

Vor­ver­kauf hier (VVK: 8,- €, AK: 10,- €, Schü­ler: VVK: 6,- €, AK: 8,- €)

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7.3.2020: Kleinstadtcomedy 6

Man soll auf­hö­ren, wenn es am Schöns­ten ist…
…und da Sven Bens­mann und die Klein­stadt­kin­der sich noch nie um alt­klu­ge Weis­hei­ten geschert haben, star­tet am 07.03.2020 im Thea­ter in Mep­pen die bereits sechs­te und ganz bestimmt noch nicht letz­te KLEINSTADTCOMEDY.
Die Show hat sich in den ver­gan­ge­nen 5 Jah­ren zu einem wah­ren Enter­tain­ment-High­light im Ems­land gemau­sert und lock­te, seit der Pre­mie­re im Jahr 2015, bereits über 3000 Zuschauer*Innen an. Auch in die­sem Jahr ste­hen die Anzei­chen wie­der deut­lich auf aus­ver­kauft und das voll­kom­men zu Recht.
Mode­ra­tor, Initia­tor und ange­hen­der Dia­be­ti­ker Sven Bens­mann lädt auch 2020 wie­der zum humo­ris­ti­schen Stell­dich­ein ins Thea­ter Mep­pen und wird wie­der für so man­chen ein­zig­ar­ti­gen Moment auf der Büh­ne oder, wie gewohnt, direkt aus dem Publi­kum her­aus, sor­gen. Mit Musik, Witz und ver­dammt viel Charme ist Sven als Mode­ra­tor der fest­ste­hen­de Anker die­ser Show, doch im Gepäck hat Bens­mann für die sechs­te Auf­la­ge des Events eini­ges an Über­ra­schun­gen dabei.
Der Gewin­ner des RTL Come­dy Grand Prixs, Der Storb, macht sich näm­lich auch auf den Weg nach Mep­pen. Ob Wein­pro­ben, Freun­de mit „Weber Grill“ oder Win­deln für Erwach­se­ne: Der Storb nimmt kein Blatt vor den Mund, was ins­be­son­de­re als Radio­mo­de­ra­tor eine gute Idee ist. Schnell, laut, unge­zähmt – der Storb ist ein Muss für Augen und Ohren.
Auch Damen­be­such schneit vor­bei. Aus Ham­burg kommt Mar­ti­na Schön­herr ins Ems­land. Ohne Mikro geht bei Mar­ti­na gar nichts! Sie schnackt über­all — mor­gens im Radio bei Radio ENERGY Ham­burg, abends auf den Come­dy-Büh­nen der Repu­blik. Dort holt sie dann zum Eller­be­cker Rund­schlag aus: Freund, Fami­lie, Nach­barn — alle müs­sen dran glau­ben. Mar­ti­na Schön­herr haut raus, was sie denkt — frei nach ihrem Mot­to: “Irgend­je­mand muss es ja machen.“.
Eben­falls aus Ham­burg, fin­det sich bei der Klein­stadt­co­me­dy zum ers­ten Mal ein wasch­ech­ter Karikaturist/Cartoonist ein. Die Figu­ren von Pie­ro Mas­z­tal­erz dürf­ten man unter Ande­rem aus den Comics zur NDR Radio­co­me­dy „Früh­stück bei Ste­fa­nie“ ken­nen. Doch da ist noch viel mehr zu erkun­den. Wer näm­lich bei Car­toons und Comics an nied­li­che Walt Dis­ney-Figu­ren denkt, liegt bei ihm völ­lig dane­ben. Sein tief­schwar­zer, tro­cke­ner Humor bohrt mit dem Fin­ger immer ziel­si­cher und poin­tiert in tages­ak­tu­el­len The­men. Sei­ne Car­toons sind bei TITANIC, STERN, Eulen­spie­gel und Spie­gel Online zu fin­den. Und am 07.03.2020 im Thea­ter in Mep­pen.
Aus Ber­lin kommt außer­dem nie­mand gerin­ge­res als John­ny Arm­s­torng. John­ny Arm­strong ist der ein­ge­bür­ger­te iri­sche Sohn einer Eng­län­de­rin und eines Schot­ten und wuchs die ers­ten elf Jah­re in Sau­di-Ara­bi­en auf. Der Mann mit dem meter­lan­gen Bart ist der König des kur­zen Wort­spiels und einer der abso­lu­ten Geheim­tipps auf deut­schen Come­dy­büh­nen.

Ver­spro­chen wer­den kann eins in jedem Fall. Wer an die­sem Abend nicht lacht, hat kein Herz – Wer an die­sem Abend nicht kommt, der lacht nicht… Die­ser Text endet also, wie er begon­nen hat: Mit einer alt­klu­gen Weis­heit…

Kar­ten gibt es ab sofort bei TIM, im JAM oder online hier!

 

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