GRENZ-FOLK UND COOLE WITZE

(T. u. B.: Gerd Meck­len­borg, NOZ) : Ein etwas ande­res Kon­zert vor einem etwas ande­ren Publi­kum hat es im Mep­pe­ner Jugend- und Kul­tur­zen­trum (JAM) im Rah­men des nie­der­deut­schen Fes­ti­vals „Platt­Satt!“ gege­ben. Etwas anders, weil das Kon­zert eher eine Art Musik­thea­ter als ein Folk-Gig war, und weil es über­wie­gend ein Ü‑50 Publi­kum ins JAM gelockt hat. Na gut, die Bezeich­nung Musik­thea­ter war schon leicht zu hoch gegrif­fen, denn der non-musi­ka­li­sche Teil bestand eigent­lich nur in den wit­zi­gen Anmo­de­ra­tio­nen des nie­der­län­di­schen Come­di­an Erik Har­te­veld. Der stell­te in einem char­man­ten Hol­land-Deutsch­land-Ems­land-Sprach­mix zunächst die Band vor und sorg­te mit der­ben Wit­zen immer wie­der für Lach­sal­ven im Publi­kum. 

Etwas anders, weil das Kon­zert eher eine Art Musik­thea­ter als ein Folk-Gig war, und weil es über­wie­gend ein Ü‑50 Publi­kum ins JAM gelockt hat. Na gut, die Bezeich­nung Musik­thea­ter war schon leicht zu hoch gegrif­fen, denn der non-musi­ka­li­sche Teil bestand eigent­lich nur in den wit­zi­gen Anmo­de­ra­tio­nen des nie­der­län­di­schen Come­di­an Erik Har­te­veld. Der stell­te in einem char­man­ten Hol­land-Deutsch­land-Ems­land-Sprach­mix zunächst die Band vor und sorg­te mit der­ben Wit­zen immer wie­der für Lach­sal­ven im Publi­kum.  Aber es ging auch ernst und melan­cho­lisch zu, immer dann wenn der Bre­mer Folk­mu­si­ker Otto Groo­te sei­ne trau­ri­gen Bal­la­den sang. Da war viel über Groo­tes Fami­li­en­ge­schich­te und vor allem über sei­nen Groß­va­ter zu hören, der nach Deutsch­land emi­grier­te, um der Armut in sei­ner hol­län­di­schen Hei­mat zu ent­flie­hen.  Otto Groo­te hat irgend­wann mal den Gron­nin­ger Lie­der­ma­cher Bert Had­ders ken­nen­ge­lernt und fest­ge­stellt „dass wir musi­ka­lisch und auch sonst gut zusam­men­pas­sen”. Und so wur­den Songs der bei­den Lie­der­ma­cher in dem Musik­thea­ter­stück „De Grup“ zusam­men­ge­fasst. Musi­ka­lisch unter­stützt wur­den Groo­te und Had­ders von Lex Koop­mann (Gitar­re), Hans Lass (Kon­tra­bass) und Mar­cel Wol­thof am Schlag­zeug. Und die leg­ten einen guten Sound hin, eine Mix­tur aus Folk, Blues und Beat­mu­sic der frü­hen 1960er Jah­re. In ihren Songs blick­ten Groo­te und Had­ders auf schwe­re Zei­ten zurück, „in denen die Men­schen im Grenz­ge­biet von Hol­land und Deutsch­land von der Hand im Mund leb­ten“, hieß es in der Anmo­de­ra­ti­on des Lie­des „Him­mel ist nur für die Engel“. Anrüh­rend und auf­wüh­lend Groo­tes „Lied von Ester­we­gen“. Aber es ging auch oft lus­tig und rein unter­halt­sam in einer Art platt­deut­schen Truck-Stop-Sound zu.

Wit­zig die Bal­la­de über Bud­del­schiff­bau­er, mit einem gekonn­ten mehr­stim­mi­gen A‑ca­pel­la-Intro. Das alles ergab eine mit­rei­ßen­de musi­ka­li­sche Rei­se. Gesun­gen wur­den die Lie­der oft auf Platt­deutsch und Drents (Dren­ther Platt). Über­setzt „Nur kei­ne Auf­re­gung“ hieß das letz­te Lied des Abends, da kam der „hol­län­di­sche Froh­sinn“ so rich­tig durch und lock­te eini­ge Zuhö­rer aufs Par­kett um das Tanz­bein zu schwin­gen. Mit einer roman­ti­schen platt­deut­schen Mit­singbal­la­de als Zuga­be ver­ab­schie­de­ten sich die „Grenz-Folks“ von ihrem begeis­ter­ten Publi­kum.

(T. u. B.: Gerd Meck­len­borg, NOZ)

CLARE SANDS BEGEISTERN IM AUSVERKAUFTEN JAM

Die iri­sche Musi­ke­rin Cla­re Sands ist im Mep­pe­ner Jugend- und Kul­tur­zen­trum Jam zu Gast gewe­sen. Vor aus­ver­kauf­tem Haus prä­sen­tier­te die Mul­ti­in­stru­men­ta­lis­tin an der Blei­che gemein­sam mit ihrem Tour­gi­tar­ris­ten Kevin Her­ron ein weit gefä­cher­tes musi­ka­li­sches Pot­pour­ri und wuss­te die Zuhö­rer damit gekonnt in ihren Bann zu schla­gen.

Mep­pen ist für Cla­re Sands kein Neu­land, denn sie war in die­sem Jahr bereits mit der For­ma­ti­on Dré­i­mi­re in der Kreis­stadt zu Gast. Vie­len wird der dama­li­ge Auf­tritt in guter Erin­ne­rung geblie­ben sein, denn schon um 19:30 Uhr waren die Sitz­plät­ze im Jam mit Zuhö­rern aller Alters­klas­sen voll besetzt. Das Kon­zert­team rund um Stadt­ju­gend­pfle­ger Kars­ten Stre­eck hat­te nicht nur für eine atmo­sphä­ri­sche Büh­nen­ge­stal­tung gesorgt, son­dern mit iri­schem Bier auch die rich­ti­ge Geträn­ke­aus­wahl parat. Wer aller­dings ein rei­nes Irish Folk Kon­zert erwar­te­te, sah sei­ne Erwar­tun­gen nicht ganz bestä­tigt, da Cla­re Sands weit­aus mehr Sti­lis­ti­ken zu bie­ten hat­te.

Sentimentale Solostücke

Den musi­ka­li­schen Teil des Abends eröff­ne­te zunächst Gitar­rist Kevin Her­ron mit vier ruhi­gen und sen­ti­men­ta­len Solo­stü­cken von sei­ner ers­ten eige­nen EP. Anschlie­ßend betrat Cla­re Sands im Hip­pie­look und mit wil­dem Zopf die Büh­ne. In ins­ge­samt zwei Sets prä­sen­tier­te die Musi­ke­rin aus Cork ihre weit gefä­cher­te musi­ka­li­sche Band­brei­te, die von klas­si­schem iri­schen Folk, Gypsy­m­u­sik, Jazz über Welt­mu­sik mit afri­ka­ni­schen Ein­flüs­sen bis hin zu Rock und Rhythm and Blues reich­te, der oft an Janis Jop­lin erin­ner­te und auch in einer Cover­ver­si­on von „You can‘t always get what you want“ der Rol­ling Stones Aus­druck fand.

Tourgitarrist glänzt

Wäh­rend des Kon­zerts glänz­te nicht nur ihr Tour­gi­tar­rist Kevin Her­ron durch sein Kön­nen, son­dern auch Cla­re Sands begeis­ter­te durch ihre instru­men­ta­len Fähig­kei­ten. Mit Schel­len­kranz am Fuß­ge­lenk ließ sie ihrer Spiel­freu­de im Ver­lauf des Abends sowohl mit Fidd­le als auch Gitar­re und Mund­har­mo­ni­ka frei­en Lauf. Die Musik ent­fal­te­te dabei beson­ders durch die war­me cha­ris­ma­ti­sche Stim­me einen gewis­sen Zau­ber, der sich auch durch vie­le Stim­mun­gen spie­gel­te, vom trau­ri­gen Lie­bes­lied bis zum lebens­fro­hen Par­ty­song. Dabei wech­sel­ten sich Tra­di­tio­nals und Eigen­kom­po­si­tio­nen ab und bei den letz­ten Lie­dern ließ sich schließ­lich auch das eher ver­hal­te­ne Mep­pe­ner Publi­kum zum Sin­gen und Mit­klat­schen ani­mie­ren.

Nach zwei Zuga­ben ende­te schließ­lich ein rund­um gelun­ge­ner Musik­abend, an des­sen Ende sich ein Zuschau­er sogar zu der Aus­sa­ge hin­rei­ßen ließ: „Wenn man sich in Talent ver­lie­ben könn­te, dann wäre ich jetzt ver­lo­ren.“

Auch in den kom­men­den Wochen bie­tet das Jugend- und Kul­tur­zen­trum Jam ein viel­fäl­ti­ges Pro­gramm, von Kon­zer­ten bis hin zu Poe­try Slams und Lesun­gen. Alle Infos zu den anste­hen­den Ver­an­stal­tun­gen sind zu fin­den auf www.jam-meppen.de.

(Text und Bild: Bernd Fischer, NOZ)

VOLLES HAUS: ALARMING JESUS UND OXYTOXIN IM JAM

Zum zwei­ten Mal inner­halb einer Woche durf­te sich das Mep­pe­ner Jugend- und Kul­tur­zen­trum Jam über ein vol­les Haus freu­en. Nach­dem schon die iri­sche Musi­ke­rin Cla­re Sands unter der Woche vie­le Gäs­te an die Blei­che lock­te, zog es am Sams­tag zahl­rei­che Rock- und Metal­fans zum Auf­tritt der bei­den Bands Oxy­to­xin und Alar­ming Jesus.

Über den regen Publi­kums­zu­spruch freu­ten sich die vier Musi­ker von Oxy­to­xin. Ange­führt von Front­frau Ina Blank­mann brach­te die rela­tiv neu for­mier­te Band nach eini­gen aus­wär­ti­gen Gigs ihren ers­ten Auf­tritt in Mep­pen auf die Büh­ne. Zu schwe­ren Rock- und Metal­riffs steu­er­te Gitar­rist Gerd „Blo“ Oster­wind mas­sig gekonn­te Soli und Melo­dien bei. Im Gesamt­bild wirk­te die Band per­fekt ein­ge­spielt. Der Begriff der „Rock­röh­re“ mag zwar kli­schee­haft klin­gen, Sän­ge­rin Ina mach­te ihm aber auf beein­dru­cken­de Wei­se alle Ehre. Musi­ka­lisch bedien­ten sich Oxy­to­xin mun­ter aus allen Sti­len der här­te­ren Gang­art und klan­gen dabei erstaun­lich frisch, auch wenn tra­di­tio­nel­le Vor­bil­der wie Motör­head und Seven­ties-Hard­rock klar durch­schie­nen. Pas­send dazu wur­de im letz­ten Song schließ­lich „Heroes“ von David Bowie geco­vert.

Alar­ming Jesus fei­er­ten ihre Auf­er­ste­hung. Die ursprüng­lich aus Lin­gen stam­men­de Band war zu Anfang des Mil­le­ni­ums rela­tiv erfolg­reich unter­wegs, bevor 2007 die Auf­lö­sung erfolg­te. Mit neu­er Beset­zung hat­te sich die For­ma­ti­on um Sän­ger Den­nis „Erwin“ Vaas nun cir­ca ein Jahr lang im Pro­be­raum auf ihr Come­back vor­be­rei­tet um qua­si „Alar­ming Jesus 2.0“ zu prä­sen­tie­ren. Zu reich­lich Büh­nen­ne­bel und Stro­bo­skop­ge­wit­ter ris­sen die fünf Musi­ker einen ziem­lich beein­dru­cken­den und pro­fes­sio­nel­len Auf­tritt ab. Har­ter aber durch­aus mas­sen­kom­pa­ti­bler Alter­na­ti­ve­me­tal wur­de hier und da mit ruhi­gen und emo­tio­na­len Pas­sa­gen gemischt und es wur­den sowohl alte Hits als auch brand­neue Songs gespielt. Das Publi­kum war so ange­tan davon, so dass die Band bei der After­show­par­ty im Ems­krug mit ihren Fans einen sehr gelun­ge­nen Reunion­auf­tritt fei­ern konn­te.

Als nächs­tes Rock­kon­zert steht im Jam die Show von She’s A Woman und Jambo‑X am 09. Novem­ber auf dem Pro­gramm. Im Dezem­ber fol­gen noch das „Mar­kus 12“ Mini-Indoor­fes­ti­val und die Pop­punk Piz­za Par­ty Volu­me 2. Infor­ma­tio­nen: www.jam-meppen.de.

(T. u. B.: Bernd Fischer, NOZ)

ALS UNSERE GROSSELTERN NOCH KINDER WARENNUN AUF DVD

Dass Geschich­te kei­nes­falls unin­ter­es­sant sein dürf­te, hat die gewal­ti­ge Reso­nanz auf die bei­den Foto­aben­de des Hei­mat­ver­eins Mep­pen „Als unse­re Groß­el­tern noch Kin­der waren“  im Mep­pe­ner Jugend-und Kul­tur­zen­trum JAM bewie­sen. Rund 250 Besu­cher ver­folg­ten im Febru­ar eine span­nen­de Zeit­rei­se durch Hase­stra­ße, Ems­stra­ße und den Pünt­kers Patt im JAM.

Ich bin über­rascht und über­wäl­tigt, wie vie­le Mep­pe­ner sich hier ein­ge­fun­den haben“, staun­te Marc-André Burg­dorf, Vor­sit­zen­der des Hei­mat­ver­eins Mep­pen schon bei der Eröff­nung des Abends. Noch über­rasch­ter war das Vor­be­rei­tungs­team im Anschluss, wie gut die Live-Über­tra­gung des Abends, die die JAM-Medi­en­grup­pe auf­wen­dig auf die Bei­ne gestellt hat­te, ankam. Den inter­es­san­ten Mix aus nost­al­gi­schem Foto­abend und Talk-Show ver­folg­ten bis­lang über 6000 Inter­es­sier­te im Inter­net.

Schließ­lich wur­de dem Publi­kum eini­ges gebo­ten. Bei­na­he jedes Gebäu­de, das auf den 150 Bil­dern zu sehen war, konn­te Mat­thi­as Wah­mes dank inten­si­ver Recher­che des Hei­mat­ver­eins einer Fami­lie zuord­nen sowie die Funk­ti­on der Häu­ser beschrei­ben, die schon vor meh­re­ren Genera­tio­nen abge­ris­sen wur­den. Um die Dar­stel­lun­gen wei­ter mit Leben zu fül­len, hat­te man Zeit­zeu­gen ein­ge­la­den, die span­nen­de und unter­halt­sa­me Anek­do­ten im Rah­men einer Talk-Ecke bei­steu­er­ten. Musi­ka­lisch unter­malt wur­de der Abend von Ulla Klein­lo­sen und Inge Stre­eck, die mit „Hei­ni im Loch“ ein authen­ti­sches Zeit­zeug­nis der legen­dä­ren Knei­pe am Pünt­kers Patt bei­tru­gen.  

Da die Reso­nanz auf die Aus­strah­lung im Inter­net so posi­tiv war, ent­schied sich das Team nun, die Auf­zeich­nung auch als DVD her­aus­zu­ge­ben. „Es ist ein klei­nes Zeit­zeug­nis ent­stan­den, das his­to­ri­sche Bil­der mit unwie­der­bring­li­chen Geschich­ten ver­schie­de­ner Zeit­zeu­gen ver­bin­det“, so Jan Sie­vert, der neben Mat­thi­as­Wah­mes und Tho­mas Gol­kow­ski durch den Abend führ­te. Durch die DVD bekom­men nun auch die­je­ni­gen Zugriff auf die Auf­zeich­nung, die die Ver­an­stal­tung nicht vor Ort oder im Inter­net sehen konn­ten. Der gut zwei­stün­di­ge Film ist für 15 € bei TIM und im JAM erhält­lich und eig­net sich her­vor­ra­gend als Weih­nacht­ge­schenk. Der Erlös kommt der Jugend­ar­beit des JAM und der Mep­pe­ner Tafel zugu­te, die sich momen­tan im Neu­auf­bau befin­det.

Bild: „Mat­thi­as Wah­mes, Manu­el Bre­dol, Tho­mas Gol­kow­ski und Jan Sie­vert vom Foto­abend-Team prä­sen­tie­ren die neue DVD, die ab sofort erhält­lich ist (v.l.)“

DIE NÄCHSTEN EREIGNISSE IM MEPPENER JAM IM ÜBERBLICK

Im Jam ist eine Men­ge los: Rech­ne­risch etwa eine Ver­an­stal­tung pro Woche steht wäh­rend des zwei­ten Halb­jahrs 2019 im Mep­pe­ner Jugend- und Kul­tur­zen­trum auf dem Pro­gramm. 15 Ereig­nis­se – von Kon­zer­ten über Lesun­gen bis zu Par­tys für Kin­der – gibt es noch von Mit­te Okto­ber bis zum Jah­res­en­de, wie ein Blick ins Pro­gramm­heft ver­rät.

Bei­spie­le gefäl­lig? Die iri­sche Sin­ger-Song­wri­te­rin Cla­re Sands hat das Jam-Publi­kum bereits im Mai 2019 mit ihrer Band Dré­i­mi­re begeis­tert. Nun fei­ert sie als Solo­künst­le­rin am Don­ners­tag, 17. Okto­ber, um 19.30 Uhr ein Wie­der­se­hen. Mit einer Fen­der-Strat-Gitar­re in der einen und einer elek­tri­schen Gei­ge in der ande­ren Hand, ist Sands eine preis­ge­krön­te Künst­le­rin, die, wie das Jam ankün­digt, „viel­sei­ti­ge, auf­rich­ti­ge und gefühl­vol­le Musik mit einer Pri­se tra­di­tio­nel­lem iri­schen Ein­fluss“ kom­po­niert.

Mit Alter­na­ti­ve Metal geht es am Sams­tag, 19. Okto­ber, wei­ter, wenn Alar­ming Jesus um 20 Uhr die Büh­ne betre­ten. Die For­ma­ti­on aus Lin­gen benutzt ihren pro­vo­kan­ten Band­na­men als Anspie­lung auf den in ihren Augen „wach­sen­den Trend, sich vor­ge­kau­te Mei­nun­gen eigen zu machen, ver­meint­li­chen Nach­rich­ten blind zu trau­en und gesell­schaft­li­che Bewe­gun­gen nicht zu hin­ter­fra­gen“. Ein The­ma, das nicht neu ist – eben­so wenig wie Alar­ming Jesus selbst, denn die Band, die 2005 den deut­schen Rock-&-Pop-Preis in der Kate­go­rie „Hard and Hea­vy“ gewon­nen hat, erleb­te nach ihrer Auf­lö­sung 2007 im Som­mer 2019 ihre Wie­der­auf­er­ste­hung. Tickets für die Kon­zer­te von Cla­re Sands und Alar­ming Jesus sind im Jam, bei TIM am Markt und unter jam-meppen.de erhält­lich.

Die Hits aus sei­ner CD „Wi-Wa-Wackel­zahn“ prä­sen­tiert der Köl­ner Kin­der­lie­der­ma­cher Johan­nes Kleist am Sonn­tag, 20. Okto­ber, von 11 bis 13 Uhr im Jam. Hier wackeln Mars­männ­chen mit den Anten­nen und Milch­zäh­ne im Mund, Spiel­zeu­ge tan­zen durchs Kin­der­zim­mer und auf Zebra Zot­tel wird durch den Zoo gerit­ten. Mit­ma­chen, sin­gen, klat­schen, hüp­fen ist ange­sagt. Das Jam ver­spricht „ein beson­de­res Kon­zert-Erleb­nis aus Bewe­gungs­lie­dern, lus­ti­gen Bil­dern und inter­ak­ti­ven Geschich­ten.“ Wäh­rend der anschlie­ßen­den Auto­gramm­stun­de nimmt sich der Musi­ker Zeit, Fra­gen zu beant­wor­ten. Außer­dem war­tet auf jedes Kind eine klei­ne Über­ra­schung als Erin­ne­rung an das Kon­zert. Der Ein­tritt frei, es gibt ein Fami­li­en­früh­stück.

Eben­falls kein Ein­tritts­geld wird bei der zwei­ten LAN-Par­ty am Sams­tag, 26. Okto­ber, im Jam ver­langt. Start ist um 19 Uhr, der Auf­bau des Rech­ners ist schon ab 18 Uhr mög­lich. Geträn­ke, Abend­essen und klei­ne Snacks gibt es gegen einen klei­nen Auf­preis. Wer dabei sein möch­te, schreibt eine kur­ze E‑Mail an niklas.berentzen@jam-meppen.de oder an manuel.bredol@ jam-meppen.de, in der er oder sie Namen und Alter mit­teilt. Dann gibt es wei­te­re Info vom Jam.

Positive Zwischenbilanz

Das neue Jam ist in Mep­pen gut ange­kom­men. Die Leu­te ken­nen es und sind ange­tan von den Räu­men und den Mög­lich­kei­ten“, bilan­ziert Stadt­ju­gend­pfle­ger Kars­ten Stre­eck nach den ers­ten zwei­ein­halb Jah­ren des neu­en Jugend- und Kul­tur­zen­trums an der Blei­che. 2018 ver­zeich­ne­te das Jam ihm zufol­ge allein bei den Ver­an­stal­tun­gen ins­ge­samt 11.500 Besu­cher; in die­sem Jahr sind es nach neun Mona­ten schon 9500. „Das Kon­zept hat funk­tio­niert. Das Jam ist zu einem Ort gewor­den, an dem Bür­ger jedes Alters zusam­men­kom­men“, sagt auch Bür­ger­meis­ter Hel­mut Knur­bein.

Gebo­ten wer­den nicht nur Ver­an­stal­tun­gen für Jugend­li­che, son­dern auch für Erwach­se­ne, sofern die­se Ereig­nis­se kul­tu­rell, gemein­nüt­zig und öffent­lich zugäng­lich sind. Als Gast­ge­ber fun­gie­ren häu­fig die bis zu 100 Ehren­amt­li­chen, die als Grup­pe der Klein­stadt­kin­der bekannt sind. Als beson­ders erfolg­reich betrach­tet Stre­eck die Zusam­men­ar­beit der Betei­lig­ten beim Klein­stadt­fes­ti­val im Juli und bei der NDR-Stadt­wet­te im August: „Bei bei­den Events haben Men­schen jeder Alters­grup­pe, mit und ohne Beein­träch­ti­gung, Hand in Hand zusam­men­ge­ar­bei­tet. Es herrscht eine gro­ße Akzep­tanz unter den Jugend­li­chen – jeder ist Teil des Teams.“

(Text: T. Gal­lan­di, NOZ)

SCHÜLER SPIELEN STADTLEBEN IN MEPPENER JAM CITY NACH

Die Mep­pe­ner Spiel­stadt Jam-City ist wie­der zum Leben erwacht. 120 Kin­der ver­wan­del­ten gemein­sam mit 35 Betreu­ern die Turn­hal­le der Paul-Ger­hardt-Schu­le zum nun 16. Mal in die fik­ti­ve Stadt „Jam-City“.

Wie fühlt es sich an, ein Erwach­se­ner zu sein? Das tes­ten in die­sen Tagen 120 Mep­pe­ner Schü­ler in der Spiel­stadt Jam-City. In der Paul-Ger­hardt-Sport­hal­le bau­en sie seit Diens­tag­mor­gen an ihrer ganz eige­nen Stadt. „Die Kin­der erle­ben an drei Tagen, wie es ist, wie ein Erwach­se­ner zu leben und dabei mit dem selbst­ver­dien­ten Geld, der fik­ti­ven Wäh­rung Jam, umzu­ge­hen“, erklärt Stadt­ju­gend­pfle­ger Kars­ten Stre­eck.

Kin­der zwi­schen acht und zwölf Jah­ren durf­ten mit­ma­chen, und schon in die­sem Alter eröff­ne­ten sie eine Bank, eine Zei­tung, eine Cock­tail­bar und ver­schie­de­ne Krea­tiv­ge­schäf­te. Dabei unter­stützt wer­den die 120 Teil­neh­mer von 21 Fach­schü­lern für Sozi­al­päd­ago­gik Klas­se 18.3 der Mari­en­haus­schu­le Mep­pen und 14 Hel­fern des Jugend- und Kul­tur­zen­trums Jam, die wäh­rend der drei Tage jeden Spaß mit­ma­chen und die gro­ße Grup­pe zusam­men­hal­ten.

„Eini­ge Kin­der freu­en sich schon lan­ge vor­her, dass sie wie­der bei Jam-City teil­neh­men dür­fen“, weiß Kars­ten Stre­eck. Betreu­er und Bewoh­ner arbei­te­ten wie bei den ande­ren Geschäf­ten, Stän­den und Insti­tu­tio­nen Hand in Hand. „Die Kin­der sol­len so viel wie mög­lich selbst machen, aber es steht immer ein Betreu­er in der Nähe und kann hel­fen“, meint der Stadt­ju­gend­pfle­ger und ist zufrie­den: „Alles hat wie­der super funk­tio­niert, die Kin­der sind glück­lich und wir auch.“

Eini­ge der Betreu­er haben selbst schon als Kind teil­ge­nom­men, was zei­ge, dass Jam-City in den Köp­fen bleibt. Mit dem Ein­tritt in die sieb­te Klas­se ist die Teil­nah­me an Jam-City zwar nicht mehr mög­lich, jedoch kann man mit 14 Jah­ren wie­der als Betreu­er dabei sein und Teil des Orga­ni­sa­ti­ons­teams rund um Mari­en­haus­schu­le und Jam wer­den.

(T. u. B: David Hart­mann, NOZ)

6.11.2019: 2. Riedemann-Abend: „Vom Petroleum zum Strom”

Nach­dem der ers­te Rie­de­mann-Abend ein vol­ler Erfolg war, lädt der Hei­mat­ver­ein Mep­pen in die­sem Jahr wie­der herz­lich hier­zu ein, um Ein­bli­cke in die jün­ge­re Wirt­schafts­ge­schich­te unse­rer Hei­mat zu erhal­ten. „Vom Petro­le­um zum Strom” unter die­ser Über­schrift beschäf­tigt sich der ehe­ma­li­ge Lei­ter des Gas­kraft­wer­kes Mep­pen, Herr Wil­helm Aldri­an, ein­lei­tend mit der Ent­wick­lung der Elek­tri­zi­tät in der Stadt Mep­pen und der nähe­ren Umge­bung. Aus­führ­li­cher berich­tet er dann über die Errich­tung und den Betrieb des Kraft­wer­kes in Hün­tel. Die außer­ge­wöhn­li­che Sanie­rung des Kühl­tur­mes vor 25 Jah­ren führ­te 1996, als Mam­mut­kunst­werk, zum Ein­trag in das Guin­ness­buch der Rekor­de.

JAM-Jugend- und Kul­tur­zen­trum Mep­pen, Ein­lass: 19 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr. Ein­tritt frei.

10./11.2.2020: Als unsere Großeltern Kinder waren – ein Fotostreifzug durch das alte Meppen

Span­nen­de Fotos und Geschich­ten aus dem alten Mep­pen bie­ten die Foto­aben­de des Hei­mat­ver­eins im Jugend- und Kul­tur­zen­trum JAM. Meh­re­re hun­dert Inter­es­sier­te beglei­te­ten den letzt­jäh­ri­gen Foto­streif­zug durch die Hase­stra­ße, den Pünt­kers Patt und die Ems­stra­ße. Inner­halb weni­ger Tage waren die Ein­tritts­kar­ten für die bei­den Bil­der­aben­de ver­grif­fen. Auf der Büh­ne hat­ten lang­jäh­ri­ge Anwoh­ner Platz genom­men. Sie erzähl­ten vom All­tags­le­ben und von den Bür­gern, die die­ses Stadt­quar­tier präg­ten.

Auf­grund der gro­ßen Reso­nanz möch­te der Hei­mat­ver­ein die­se Ver­an­stal­tungs­rei­he fort­füh­ren. Am 10. und 11. Febru­ar soll der Markt­platz im Blick­punkt ste­hen. An dem Abend wer­den Fotos aus dem Archiv des Hei­mat­ver­eins und aus pri­va­ten Samm­lun­gen gezeigt. Die Ver­an­stal­tung ist aus­ver­kauft!!! Die Medi­en­grup­pe wird die Ver­an­stal­tung am 10.2. um 19 Uhr erneut live im Inter­net unter jam-meppen.de über­tra­gen.

Ort: Jugend- & Kul­tur­zen­trum Mep­pen JAM, An der Blei­che 3, 49716 Mep­pen
10.2.: Ein­lass: 18:00 Uhr, Beginn: 19:00 Uhr
11.2.: Ein­lass: 18:30 Uhr, Beginn: 19:00 Uhr.